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Pauline im Wunderland

Göttingerin in Ottawa Pauline im Wunderland

Pauline Bremer strahlt, während sie auf dem Podium der DFB-Pressekonferenz in Ottawa sitzt. „Das erste Mal bei einer Weltmeisterschaft zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Der Unterschied zur U-20-WM ist riesig. Hier ist alles noch so viel größer“, sagt die gebürtige Göttingerin. Sie ist in der kanadischen Hauptstadt in ihrem Paradies angekommen, residiert dort mit der Frauenfußball-Nationalmannschaft im edlen Märchenschloss Fairmont Chateau Laurier.

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Wie im Märchen: Das Hotel Fairmont Chateau Laurier in der kanadischen Hauptstadt Ottawa gleicht einem Schloss.

Quelle: Fairmont Chateau Laurier

Göttingen/Ottawa. Als jüngste Spielerin im DFB-Kader darf sich die frühere SVGerin Einsatzchancen ausrechnen und ihre Zimmergenossin ist die Wolfsburger Top-Stürmerin Alexandra Popp. Kurzum: Pauline ist im Wunderland.

 

Bremers Körpersprache vermittelt große Zuversicht vor dem WM-Auftakt am Sonntag um 22 Uhr gegen die Elfenbeinküste (ZDF überträgt live). Eine Mannschaft, die auf Platz 67 der Weltrangliste steht, und deren Spielerinnen Deutschlands derzeit beste Stürmerin Celia Sasic „nur aus dem Panini-Album“ kennt. Sie müsse sich noch ein wenig an den Kunstrasen gewöhnen, der anders sei als im Trainingslager in der Schweiz, berichtet Bremer. Ansonsten laufe alles nach Plan. „Das Miteinander mit den erfahreneren Spielerinnen ist großartig. Ich kann mir viel abschauen und hole mir Tipps ab. Einfach jedes Training hilft weiter“, sagt die 19-Jährige.

 
Ihr Vater Philipp Bremer hat nicht geplant, nach Kanada zu fliegen. Bislang. „Das kommt auch darauf an, wie weit die Deutschen kommen“, erklärt er. Momentan hat der Inhaber einer Göttinger Weinhandlung allerdings kaum eine Chance, mit seiner Tochter zu telefonieren: „Pauline ist in Kanada sehr beschäftigt.“ Den Vereinswechsel von Turbine Potsdam zu Olympique Lyon, den Pauline Bremer nach der Weltmeisterschaft vollziehen wird, unterstützt Philipp Bremer. „Wäre sie keine Fußballerin und nach dem Abitur ins Ausland gegangen, hätten meine Frau und ich das auch super gefunden. Natürlich stehen wir jetzt hinter ihr. Pauline hat sich die Entscheidung alles andere als leicht gemacht, da sie in Potsdam eine tolle Zeit hatte“, betont der Göttinger. Die Möglichkeiten, die sich beim zweimaligen Champions-League-Sieger und achtfachen französischen Meister bieten, seien gewaltig. Und für Philipp Bremer persönlich gibt es ebenfalls Vorteile. „Das Rhonetal ist ein hervorragendes Weinanbaugebiet.“

Nachgefragt bei Pauline Bremer

Was waren deine ersten Eindrücke von Kanada?
Sehr positiv, Ottawa ist eine sehr schöne Stadt, schönes Hotel, die Bedingungen sind in Ordnung und die Menschen sind sehr freundlich.

 
Wie kann man sich eure Unterkunft vorstellen und wo genau logiert ihr?
Fairmont Chateau Laurier, mitten in der Stadt. Ist ein sehr schönes Hotel, sieht aus wie ein Schloss, wir fühlen uns dort sehr wohl.

 
Wo liegen die Schwerpunkte der ersten Trainingseinheiten?
Am Anfang an den Platz gewöhnen und akklimatisieren, jetzt taktische Feinheiten, Standards, wir sind in der Zeit drin und jetzt wird der Fokus auf die direkte Vorbereitung der Spiele gelegt.

 
Was sagen deine Potsdamer Mitspielerinnen zu deinem Wechsel nach Lyon?
Die sind ein wenig traurig, aber können meine Entscheidung auch nachvollziehen.

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