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Pfitzner schießt SC Hainberg zum 4:3-Derbysieg gegen Sparta

Fußball-Bezirksliga Pfitzner schießt SC Hainberg zum 4:3-Derbysieg gegen Sparta

Der SC Hainberg hat das Stadtduell in der Fußball-Bezirksliga mit 4:3 (0:0) gegen Sparta für sich entschieden. Die Zuschauer auf den Zietenterrassen sahen zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten. Vor allem Gastgeber Hainberg wirkte nach der Pause entschlossener.

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Liefern sich ein packendes Duell: Gianni Weiss (l.) vom SC Hainberg und Spartas Franz Matezki.

Quelle: CR

Göttingen. Das Geschehen im ersten Abschnitt ist schnell erzählt: Nahezu ereignislos verliefen die 45 Minuten. Außer einem Alleingang – bei dem SCH-Stürmer Maximilian Maretschke das Kunststück vollbrachte, den Ball, als er nur noch den Keeper vor sich hatte, nicht im Tor unterzubringen (9.) – war nichts zu notieren.

 
Das änderte sich mit Beginn der zweiten Hälfte. Hainbergs Trainer Dennis Erkner stellte um, ließ sein Team mit zwei Spitzen agieren. „Ich habe auf die Platzverhältnisse reagiert“, sagte der Coach. Der ständige Nieselregen hatte den Untergrund rutschig gemacht. „Da war an ein kontrolliertes Spiel im Mittelfeld nicht wirklich zu denken.“ Die Taktik ging auf: Öffnende Diagonalpässe fanden ihre Adressaten, Spartas Abwehrreihe bot entsprechende Lücken. Die erste nutzte Niklas Pfitzner nach der Flanke von Gianni Weiss (48.). Allerdings währte die Freude nur kurz Enrico Weiss glich drei Minuten später aus kurzer Distanz aus. Doch das junge Hainberger Team, bei dem kein Akteur älter als 24 Jahre war, ließ sich davon nicht aus der Bahn werfen. Maretschke hätte nach einem Pass in die Spitze schon wieder vorlegen können (55.), Pfitzner machte es danach mit einer Kopie des ersten Treffers (57.) besser. Wieder war Gianni Weiss der Vorlagengeber gewesen.

 
Vorbildlich bedient wurde Jonas Hille bei seinem 14-Meter-Schuss zum 3:1 (69.). Die Hainberger hatten vorher den Ball im Sparta-Strafraum quer gespielt und ihren besser postierten Mitspieler bedient. Pfitzners Direktabnahme nach einer Flanke von Alexander Kern sorgte für den vierten Treffer der Gastgeber. „Wir sind die einzige Mannschaft, die 4:1 führt und dann Angst bekommt. Das ist aber auch der Jugend dieser Mannschaft geschuldet“, sagte SCH-Trainer Erkner nach dem Abpfiff, der damit auf die spannende Schlussphase anspielte. Hier köpfte Enrico Weiss eine Freistoßflanke von Erson Saciri zum 2:4 (73.) ein, Taha Önder legte mit einem immer länger werdenden, sich über SCH-Keeper Berisha senkenden Kopfball zum 3:4 (88.) nach. Der Ausgleich fiel nicht mehr.

 
„Wir haben nach dem 4:2 alles nach vorn geworfen. Ich bin enttäuscht. Ich habe von meiner Mannschaft eine andere Antwort auf die 0:5-Niederlage gegen Hagenberg erwartet“, sagte Sparta-Trainer Esmir Muratovic. Nach der verschlafenen ersten Halbzeit habe er mehr Spielwitz, Emotion und Siegeswille erwartet.

 
SC Hainberg: Berisha – Boss, Kaufmann, Deter, Jerzyk, Kern, Broscheit, Hille, Weiss (77. Heckmann) – Pfitzner (88. Kuklinski), Maretschke (76. Ermisoglu). Sparta: Feddern – Relota, Benseler, Huck, Zani (62. Konrat), – Matezki, Nasreddine (70. J. Weiss), Saciri, E. Weiss, Nelson – Önder. – Tore: 1:0 Pfitzner (48.), 1:1 E. Weiss (51.), 2:1 Pfitzner (57.), 3:1 Hille (69.), 4:1 Pfitzner (70.), 4:2 E. Weiss (73.), 4:3 Önder (85.).

 

Von Kathrin Lienig

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