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Relegation: Kreisklassen-Zweite haben noch Aufstiegschance

Lockruf der Kreisliga Relegation: Kreisklassen-Zweite haben noch Aufstiegschance

Der SC Hainberg II, der durch Fusionen und Rückzüge anderer Vereine – obwohl als Tabellenletzter sportlich abgestiegen – doch die Liga gehalten hat, verzichtet in der kommenden Saison auf sein Startrecht in der Fußball-Kreisliga. Den freigewordenen Platz nimmt ein weiterer Kreisklassist ein.

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Noch unsicher: Ebergötzens Fußballern (hier Fabian Höfgen gegen den Holzeröder Stephane Fotsing Wamba) passen die Termine nicht.

Quelle: Heller

Göttingen. Als bereits feststehende Meister der drei Staffeln in der 1. Kreisklasse stehen der SV Eintracht Hahle (Nord), VfB Sattenhausen (Mitte) und SCW II (Süd) fest. Die Tabellenzweiten spielen in einer Relegationsrunde, in der jedes Team einmal Heimrecht hat, im Modus „Jeder gegen jeden“ den zusätzlichen vierten Aufsteiger aus. Als Termine sind laut Spielausschuss-Vorsitzendem Klaus Henkel der 23., 25. und 27. Juni vorgesehen.

„Wir sind nicht in der Lage, in der nächsten Saison eine qualitativ konkurrenzfähige Mannschaft aus dem Hut zu zaubern“, erklärte Hainberg-Vorsitzender Jörg Lohse auf Tageblatt-Nachfrage. „Wir starten lieber mit der Zweiten in der 1. Kreisklasse, als in der Kreisliga ständig einen auf die Mütze zu bekommen.“

Aus Eichsfelder Sicht würde momentan der FC Höherberg als Zweiter der Staffel Mitte die Gelegenheit erhalten, in den Entscheidungsspielen anzutreten. „Wir werden an der Relegation teilnehmen“, versichert Höherbergs Vorsitzender Uwe Kreisch.

Für den TSV Ebergötzen kam die Nachricht, dass eine Relegation gespielt wird, überraschend. TSV-Sportwart Harry Klameth ließ es noch offen, ob der Tabellenzweite der Nordstaffel antreten wird. Gestern Abend sollte eine Entscheidung fallen. „Wir sind auf Mannschaftsfahrt nahe der holländischen Grenze, wenn einige der Spiele angesetzt sind. Außerdem geht ein wichtiger Spieler nach Hamburg, Zugänge sind nicht in Sicht“, äußerte er Zweifel an der Kreisligatauglichkeit. „Und ein Risiko bleibt für uns allemal: Schaffen wir den Aufstieg nicht, ist auch ein Teil des Geldes weg, das wir für unsere Fahrt bezahlt haben.“ Nachrücker wäre in diesem Fall die SG Bergdörfer II. „So wie ich meine Jungs kenne, würden die ja sagen, die sind heiß“, unterstreicht Coach Wolfgang Pilz.

In der Staffel Süd bekommt der Saisonendspurt nun noch eine andere Qualität. Die SG Drammetal (42 Punkte/58:32 Tore) und TSV Holtensen (41/46:38) haben bei zwei noch ausstehenden Partien die größten Chancen auf den begehrten zweiten Platz. „Auf jeden Fall“ wäre der TSV in den Relegationsspielen dabei, sagt Ligaobmann Dirk Wilhelmi. „Wenn es sportlich drin liegt, regeln wir den Rest für die nächste Saison auch noch. Gespräche werden ja inzwischen sowieso schon geführt.“ TSV-Trainer Bodo Schmidt pflichtet dem Funktionär bei: „Es wäre schon interessant in der höchsten Liga des Kreises zu spielen.“

Auch für den derzeitigen Süd-Zweiten, die SG Drammetal, wäre ein Aufstieg denkbar. „Wir haben 18 Jahre in der 1. Kreisklasse gespielt. Warum nicht mal Kreisliga?“, fragt SG-Sportwart Marco Linne. Die noch ausstehenden Partien um Platz zwei bezeichnet er als „Higlight-Spiele“ der Saison.

Von Kathrin Lienig und Christian Roeben

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