Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Renshausen ärgert sich ein bisschen

Oberliga der Frauen Renshausen ärgert sich ein bisschen

Es war schon ein wenig ärgerlich. Mit großer Bravour und leidenschaftlichem Einsatz trat der abstiegsgefährdete FFC Renshausen auf seinem kleinen Sportplatz dem fast übermächtigen Rot-Weiß Göttingen entgegen, kämpfte 90 Minuten gegen die dauerhaften Angriffswellen an, verlor aber dennoch mit 0:1 (0:1).

Voriger Artikel
Bezirksliga-Frauen: SV Bernshausen entscheidet Derby für sich
Nächster Artikel
Die Weltauswahl von den Göttinger Zietenterrassen
Quelle: dpa (Symbolfoto)

Renshausen. Lediglich die überragende Kim Schlösser (38.)  knackte den Abwehrriegel um die beiden starken Katharina Heuerding und Lale Olgay mit ihrem platzierten Schuss aus 18 Metern.

Ansonsten geriet das Gehäuse von ESV-Keeperin Louisa Heidelberg, die Stammtorhüterin Ottje vertrat,  kaum in Gefahr, sieht man von einem Lattenschuss der Rückkehrerin Julia Deppe (81./spielte bis zum Saisonbeginn viele Jahre in Renshausen) ab. Dabei ließen die Göttingerinnen vor allem im ersten Abschnitt die Elf von Trainer Wendelin Biermann kaum zur Entfaltung kommen, schnürte sie in der eigenen Hälfte förmlich ein.

Die heimischen Angreiferinnen Lisa Schwerthelm und Franziska Bröhl, spielte für die verletzte und arg vermisste Linda Schwerthelm imAngriff, sahen sich stets einer rot-weißen Übermacht gegenüber, erhielten kaum Unterstützung aus dem Mittelfeld. Etwas offensiver wurden die Biermann-Schützlinge nach dem Wiederbeginn, ohne aber zu konkreten Chancen zu kommen. Die Überlegenheit der Gäste war nicht mehr so erdrückend, die Renshäuserinnen tauchten des öfteren in der gegnerischen Hälfte auf. In der Schlussphase hatten sie sogar zwei Szenen, in denen Gästetorfrau Marigona Zani Kopf und Kragen riskieren musste, um den Ausgleich zu verhindern.

Dieser hätte aber den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. „Es war das erwartet schwierige Spiel für uns, wir können auf dem schmalen Platz unsere spielerische Überlegenheit nicht voll ausschöpfen“, sagte Gästetrainerin Ilse Kuck, Ehefrau der Northeimer Fußball-Legende Peter Kuck. Zufrieden zeigte sich Wendelin Biermann: „Die Göttingerinnen sind kein Maßstab für uns, wir haben uns bestens verkauft“.

Von Jochen Meyer

FFC Renshausen: Heidelberg – Heuerding, Pöhlmann (83. Flucke), Olgay, Rink, Uschakow, Müller, A. Voss, Heine, Bröhl, Lisa Schwerthelm (79. Shaquiri).

Rot-Weiß Göttingen: Zani – Stehl, Jansen, Becker, Wedekamp, Schlösser, Uhlott, Diekgerdes, Deppe, Mavray, Schuh (55. Woltemate).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Matchday: Göttingen gegen Vechta
Noch mehr Fußball