Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Renshausen wehrt sich tapfer

Frauenfußball-Niedersachsenpokal Renshausen wehrt sich tapfer

Der FFC Renshausen ist in der 1. Runde des Frauenfußball-Niedersachsenpokals ausgeschieden. Der Oberligist aus dem Untereichsfeld unterlag auf eigenem Platz dem Ligakonkurrenten BSC Acosta Braunschweig mit 0:2 (0:1) und kann sich nun voll auf die Meisterschaft konzentrieren.

Voriger Artikel
Bayern - oder nicht?
Nächster Artikel
Steffen Doll schießt sich nach vorn

Die Spielerinnen des FFC Renshausen (links) wehren sich gegen Acosta Braunschweig tapfer, können die 0:2-Niederlage aber nicht verhindern.

Quelle: Arne Bänsch

Renshausen. Die Gäste aus der Löwenstadt, die die abgelaufene Spielzeit als Achte und damit fünf Plätze hinter den Renshäuserinnen abgeschlossen hatten, gingen unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch Lisa Förster in Führung (45.). Einen Freistoß verlängerte sie ins Netz. „Da haben wir beim Kopfball nicht energisch genug gestört“, bemängelte Renshausens Trainer Wendelin Biermann. Vivian-Lea Wejner sorgte in der 61. Minute für den zweiten Acosta-Treffer und damit für das frühe Aus des FFC. Wejner profitierte dabei von einem Renshäuser Missverständnis in der Abwehr und schob aus spitzem Winkel ein. „Das war ein bisschen ärgerlich“, befand Biermann, denn das vorentscheidende zweite Gegentor sei unnötig gewesen. Insgesamt stellte Renshausens Coach dem Gegner aber ein gutes Zeugnis aus.

„Braun schweig hat verdient gewonnen. Die haben sich bärenstark präsentiert“, berichtete Biermann. Die Gäste hatten sich vor der Saison mit hochkarätigen Neuzugängen verstärkt, und das merkte man auf dem Platz. Chancenlos war der FFC aber nicht. Die Gastgeberinnen erspielten sich ein Dutzend guter Gelegenheiten, scheiterten aber entweder an gegnerischen Abwehrbeinen, der Latte oder an der fehlenden Genauigkeit im Abschluss. „Insgesamt haben wir uns aber sehr gut verkauft. Im Vergleich zum 1:1 in der Meisterschaft in Hastenbeck war das eine hundertprozentige Steigerung“, lobte Biermann, der eine sehr junge Mannschaft in das Pokalduell schickte - gleich sieben seiner Spielerinnen waren noch keine 20 Jahre alt.

Nach dem 0:2 attackierten die Eichsfelderinnen offensiver, der Anschlusstreffer sollte ihnen trotz allen spielerischen und läuferischen Engagements jedoch nicht mehr glücken. „Für uns war das eine gute Einheit gegen eine Mannschaft, die in der Oberliga oben mitspielen wird“, resümierte Biermann. „Wir haben den Eindruck hinterlassen, dass wir nicht so einfach ausscheiden wollen. Wir haben uns mehr Möglichkeiten erspielt, als ich es vorher gedacht habe. Mit einem Gegner wie Acosta können wir uns aber momentan noch nicht messen.“ In der Meisterschaft treffen die beiden Kontrahenten am kommenden Sonntag erneut aufeinander.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fußball vor Ort
Great-Barrier-Run
Noch mehr Fußball