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SC Eichsfeld will in Stufe zwei eintreten

Ein Jahr nach der Fusion SC Eichsfeld will in Stufe zwei eintreten

Gut ein Jahr ist vergangenen seit der Fusion zwischen der DJK Desingerode, FC Mingerode und FC Westerode zum SC Eichsfeld. Durchweg positiv fällt die Bilanz von Daniel Engelhardt, dem 1. Vorsitzenden des neuen Clubs, aus.
Wenn es nach den Verantwortlichen geht, dann soll der SCE noch weiter anwachsen.

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„Der Nachwuchs soll einfach Fußballspielen und Spaß haben“: G-Junioren beim Sommercup in Gerblingerode.

Quelle: Jentzsch

Eichsfeld. „Wir sind durchaus daran interessiert, dass sich noch weitere Vereine uns anschließen“, erzählt Engelhardt. In den zurückliegenden Monaten war die Euphorie bei allen Beteiligten deutlich zu spüren. „Es herrschte eine unglaubliche Aufbruchstimmung bei den Stammvereinen und auch bei den Spieler.“

Und da ein radikaler Umbruch im Herrenbereich an Arbeitsaufwand offensichtlich nicht ausreichte, krempelten die Eichsfelder kurzerhand auch noch die Nachwuchs-Abteilungen mit um. Vier am Spielbetrieb teilnehmende Herrenmannschaften und sieben Jugendmannschaften mit cirka 100 Kindern betreut der SCE nun unter einem Dach. „Im Jugendbereich haben wir bis auf die A-Jugend alle Altersklassen besetzt, bei der F-Jugend haben wir sogar zwei Team“, sagt der Mingeröder nicht ohne Stolz.

Inzwischen haben die Eichsfelder sogar noch eine Damen-Mannschaft in der untersten Klasse gemeldet. „Über soziale Netzwerke sind Spielerinnen gesucht worden. Und ehe wir das Ding vor die Wand fahren lassen, haben wir es eben angefasst. Im Vorstand sind alles Individualisten, sonst wäre ein solches Pensum gar nicht zu stemmen“, äußert sich Engelhardt, der ausdrücklich den reibungslosen Ablauf hervorhebt. „Der Verein arbeit, als wären wir schon jahrelang zusammen.“

Im Herren- und Jugendbereich  verfahren die Eichsfelder mit einer unterschiedlichen Philosophie. „Der Nachwuchs soll einfach Fußballspielen und Spaß haben, die sollen keinerlei Druck spüren. Wenn sich natürlich eine Mannschaft herauskristallisieren sollte, die ausgesprochen gut ist, dann würden wir sie natürlich auch entsprechend fördern“, verdeutlicht Engelhardt.

Ein wenig andere Vorstellungen existieren bei den Herren, zumindest bei der Kreisliga-Crew. „Nach der Rückserie müssen wir erst einmal ganz kleine Brötchen backen, wobei dieses Abschneiden ja durchaus Gründe hatte“, erklärt der Präsident. Einer der Gründe war, dass Spieler der Ersten in der Reserve aushelfen mussten, um sie vor dem Abstieg zu retten. „Im ersten Jahr nach der Fusion und dann gleich absteigen. Dies wollten wir auf jeden Fall vermeiden.“ Ein kleines Trostpflaster gab es für die Crew dann mit dem Erreichen des Kreispokal-Finales gegen den FC Lindenberg-Adelebsen, das dann allerdings verloren wurde.

„Wenn alles optimal läuft, dann ist in der kommenden Saison zwischen Platz drei und fünf alles möglich. Druck kriegt die Mannschaft sicherlich nicht, aber nach der Euphorie im ersten Jahr nach der Fusion muss jetzt die Stufe zwei anfangen und die Mannschaft muss sich weiterentwickeln.“

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