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SC Hainberg gelingt Stürmer Maximilian Maretschke ein Coup

Fußballer mit Torhunger SC Hainberg gelingt Stürmer Maximilian Maretschke ein Coup

Als das Tauziehen um ihn beendet war, war der SC Hainberg richtig stolz darauf, ihn verpflichtet zu haben: Maximilian „Maxi“ Maretschke hat in der vergangenen Saison 28 Treffer für den Kreisligisten SG Rhume erzielt. Danach hatten sich viele Klubs um den 23-jährigen Stürmer bemüht.

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Weiß, wo das gegnerische Tor steht: Maximilian Maretschke (l.), hier als Spieler der SG Rhume, spielt jetzt für den SC  Hainberg.

Quelle: Pintschak

Für die kommende Spielzeit hat sich Maretschke keine neue Bestmarke vorgenommen. Vielmehr will er sich ganz in den Dienst der Mannschaft stellen. „Ich will dazu beitragen, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, sagt er.

 
Eigentlich hatte der Vollblutstürmer bereits eine Einigung mit der SG Bergdörfer erzielt. Aber weil sich die Klubs nicht einigen konnten, war er wieder auf dem Markt, und das Rennen um ihn ging erneut los. „Hainberg hat sich am meisten um mich bemüht“, sagt Maretschke über seinen neuen Klub. Seine neuen Mitspieler muss er erst noch kennenlernen. „Alles neue Gesichter“, sagt er, „bis auf Vitalli“. Gemeint ist Vitali Sidorenko, mit dem er zusammen an der Uni Göttingen Sozialwissenschaften studiert. „Er hat ein bisschen auf mich eingewirkt, zum SC Hainberg zu wechseln“, berichtet der Neuzugang, der sich vorstellen kann, später als Sportpädagoge zu arbeiten.

 
Ein weiterer Vorteil für Maretschke ist, dass er zukünftig mit dem Fahrrad zum Training fahren kann, denn er wohnt in Geismar. Sein Heimatort liegt im Eichsfeld und heißt Rüdershausen. Damit lag es für ihn nah, Fußball bei der SG Rhume zu spielen. Bis zur A-Jugend war er allerdings für Blau-Weiß Bilshausen auf Torejagd gegangen, später noch mal für ein Jahr unter Trainer Rüdiger Schmiedekind in der Bezirksliga. „Das erste halbe Jahr lief auch sehr gut“, berichtet der Stürmer. In der Rückserie sei er jedoch aus Personalgründen verstärkt im Mittelfeld eingesetzt worden, was ihm das Toreschießen nicht leichter machte.

 
„Ich spiele auch auf den Außenbahnen, aber der Sturm ist schon meine Wunschposition“, sagt Maretschke. Allerdings gehöre er nicht zu den Angreifern, die ausschließlich in der Mitte auf den Ball warten, „sondern ich lasse mich auch mal fallen, um Geschwindigkeit aufzunehmen“. Fußball sei für ihn das Nonplusultra, er könne sich aber auch für andere Ballsportarten wie Tennis begeistern. Sein Lieblingsverein ist der FC Bayern.

 
„Die Bezirksliga macht fußballerisch schon ‚ne Ecke mehr Spaß als die Kreisliga, und deshalb freue ich mich auf den SC Hainberg“, sagt Maretschke, der schnell vom Konzept des Trainers Dennis Erkner überzeugt gewesen sei und sich freue, zukünftig in einer sehr jungen Mannschaft spielen zu können. „Die Bezirksliga ist eine reizvolle Aufgabe“, sagt er – Maretschkes Torhunger ist noch lange nicht gestillt.

 

Von Eduard Warda

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