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SC Weende steht nach 4:1-Sieg im Viertelfinale

Fußball-Bezirkspokal SC Weende steht nach 4:1-Sieg im Viertelfinale

Der SC Weende steht im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals. Der Landesligist setzte sich auswärts beim Bezirksliga-Schlusslicht SV Germania Breitenberg mit 4:1 (0:0) durch.

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Weendes Ravindran Ladushan (Mitte) setzt sich gegen den jungen Breitenberger Jonas Brämer im Zweikampf robust durch.

Quelle: Richter

Breitenberg. Das klare Ergebnis täuscht indes über den Spielverlauf hinweg. Zwar hätte der klare Favorit aus Weende gegen die Eichsfelder schon nach den ersten 45 Minuten führen können – Julian Kratzert traf jedoch zweimal lediglich die Latte (14./36.) – musste jedoch von Glück reden, dass er nicht vor dem 1:0 durch Maikel König (63.) in Rückstand geraten war. Doch wie in den bisherigen Auftritten verstanden es die Gastgeber auch diesmal nicht, ihre glasklaren Chancen zu verwerten. „Wir hätten vor dem ersten Gegentor schon 2:0 führen müssen“, haderte Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs, der „vier, fünf hundertprozentige Chancen“ seiner Elf zwischen der 46. und 63. Minute gesehen hatte. Doch weder Marvin Krukenberg (56.) noch Angelo Deppe (62.), der nach einem Friedrichs-Pass völlig alleine auf SCW-Keeper Arne Hoppmann zulief, schafften es, den Ball im Tor unterzubringen.

 
Und so kam es, wie es kommen musste. Im direkten Gegenzug kombinierten sich die Gäste in den Strafraum, wo Weendes Nummer zehn Maikel König den zur Pause eingewechselten SV-Fänger Moses Ogugo umkurvte und seelenruhig einschob (63.). Mit dem zweiten Treffer der Elf von Marc Zimmermann durch Jörn Beckmann, der aus 20 Metern Maß nahm und den Ball flach im rechten Eck versenkte (74.), war nicht nur die Entscheidung gefallen, sondern auch die Zuversicht der Hausherren geschwunden, die sich nur sechzig Sekunden später das 0:3, das erneut König markierte, einfingen (75.). „Der Sieg ist etwas zu hoch ausgefallen“, räumte auch SCW-Coach Zimmermann ein. „Danach hat es lange nicht ausgesehen.“

 
Es spricht für die Moral des Heimteams, bei dem Alexander Hafner im Mittelfeld überzeugte, dass nach dem 0:4 immerhin noch ein Erfolgserlebnis gelang. Marvin Krukenberg wuchtete eine Freistoßflanke des auffälligen Angelo Deppe per Kopf zum Ehrentreffer über die Linie (85.). „Das 2:0 und 3:0 sind schnell hinereinander gefallen, danach Breitenberg etwas die Köpfe hängen lassen“, hatte Weende-Trainer Zimmermann erkannt. Sein Pendant Friedrichs war nach der Niederlage bedient: „Besser als in den 20 Minuten nach der Pause kann man nicht spielen. Aber wir nutzen unsere Chancen nicht.“

 
SCW: Hoppmann – Keuchel, Weide, Fischer, Strauß – Ladushan, Götz (46. Diehn), Kuhlenkamp, König – Beckmann (85. Sudek),  Kratzert. – Tore: 0:1 König (63.), 0:2 Beckmann (74.), 0:3 König (75.), 0:4 Beckmann (83.), 1:4 Krukenberg (85.).

 

Von Christian Roeben

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