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SCW Göttingen kämpft um die Augenhöhe

Fußball-Landesliga SCW Göttingen kämpft um die Augenhöhe

Es ist aus Göttinger Sicht das dritte und letzte Derby in der Hinserie der Fußball-Landesliga: Nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. SC 05 tritt der TSV Landolfshausen beim SCW Göttingen an. Anpfiff ist am Sonntag um 14.30 Uhr.

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Der SCW (schwarze Trikots) will gegen den TSV Landolfshausen den ersten Saisonsieg einfahren.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der TSV hat erst sieben Spiele absolviert, ist nach acht Spieltagen aber trotzdem die beste südniedersächsische Mannschaft der Landesliga. „Das ist eine Momentaufnahme. Wir stehen zwar vor den beiden regionalen Konkurrenten, aber wir haben andere Ziele“, sagt TSV-Trainer Yannick Schade und meint damit die sportliche Entwicklung des Teams. Auch mit dem Derby-Charakter der Partie kann er wenig anfangen. „Wenn man zum Derby ultramotiviert ist, hat man vorher nicht 100 Prozent gegeben. Ich will aber, dass wir immer 100 Prozent geben.“

SCW-Trainer Marc Zimmermann, dessen Team bisher ein mickriges Pünktchen gesammelt hat, hält große Stücke auf den Gegner. „Wir wissen, dass der TSV eine richtig gute Truppe, ein eingespieltes Team ist. Nimmt man die Rückrunde der vergangenen Saison und die bisherige Hinrunde zusammen, hatten die ein richtig gutes Jahr.“

Die Weender wollen sich davon aber nicht beeindrucken lassen. „Der TSV ist ein Team, das in Reichweite ist. Wir müssen gucken, dass Landolfshausen nicht zu weit enteilt, und wollen mit einem Sieg den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen minimieren“, sagt Zimmermann. „Gute Spiele reichen nicht, jetzt muss etwas Zählbares her. Wir wollen beweisen, dass wir mit dem TSV auf Augenhöhe sind.“

Personell sieht es beim SCW allerdings weitaus schlechter aus als beim Gegner. Kettler, Fischer, Dybowski und Westfal fallen für den Rest der Hinserie aus. Dazu kommt Keuchel, der gelb-rot-gesperrt ist. Der Einsatz von Weide ist nach einer Zahn-OP fraglich, König und Kuhlenkamp haben krankheitsbedingt nicht mittrainiert. „Ich hoffe, dass unser Kapitän Daniel Obermann wieder auf der Bank sitzt“, sagt Zimmermann – Obermann kehrt am Wochenende von einem USA-Aufenthalt zurück. TSV-Trainer Schade muss lediglich auf zwei Langzeitverletzte verzichten, das Übrige läuft unter dem Stichwort „Wehwechen“.

Nach den Regenfällen ist es durchaus möglich, dass auf Weender Kunstrasen gespielt wird – und unter anderem deswegen geht der Gastgeber für Schade als Favorit ins Spiel. „Der Kunstrasen ist für Weende ein Riesenvorteil, da können sie ihre fußballerischen Qualitäten voll ausspielen. Außerdem werden sie mit einer Jetzt-erst-recht-Stimmung ins Spiel gehen. Das wird eine schwere Aufgabe für uns“, sagt der TSV-Trainer.

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