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SG Bergdörfer-Torjäger erleidet Schulterverletzung

Die bittere Spielminute SG Bergdörfer-Torjäger erleidet Schulterverletzung

Denkt Christoph Eckermann an die 40. Minute des Heimspiels seiner SG Bergdörfer in der Fußball-Bezirksliga gegen die SG Werratal zurück, verliert der 21-Jährige kurzfristig seine gewöhnte Fröhlichkeit. Genau erinnert sich der Angreifer des Aufsteigers an die Szene, als er einen Gegenspieler überlief und danach einen heftigen Stoß erhielt.

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Muss noch länger bis zum nächsten Torjubel warten: der verletzte Torjäger der SG Bergdörfer, Christoph Eckermann.

Quelle: Lüder

Eichsfeld. Der gebürtige Gerblingeröder verlor das Gleichgewicht und stürzte auf den Arm. „Ich merkte sofort, dass etwas passiert ist,“ sagt der Physiotherapeut bei einem Duderstädter Unternehmen, der sich mit Sportverletzungen daher bestens auskennt.

Er spielte noch die knapp fünf Minuten bis zum Pausenpfiff weiter, wurde dann aber aufgrund der starken Schmerzen ausgewechselt. „Zu dem Zeitpunkt führten wir 3:2, vielleicht hätten wir mit mir nicht 3:6 verloren“, sagt der sympathische Vollblutstürmer augenzwinkernd.

„Das ist schon bitter“

Nach der Begegnung in Langenhagen wurde er ins Krankenhaus nach Duderstadt gebracht, wo die Mediziner einen Schultereckgelenks-Sprengung diagnostizierten. Mit der Folge, dass dem seit drei Jahren bei der SG Bergdörfer stürmenden Eckermann „der fußballerische Wind aus den Segeln genommen“ und er für drei Wochen arbeitsunfähig geschrieben wurde, laut Orthopäden sechs Wochen Fußball-Pause einlegen muss.

„Das Band ist abgerissen, welches das Schlüsselbein am Schulterdach festhält“, informiert Eckermann fachmännisch. Seitdem ziert ein Rucksackverband seine lädierte Schulter. Dr bisher achtfache Saisontorschütze wird seinem Team in der Hinrunde nicht mehr zur Verfügung stehen.  

„Das ist schon bitter“, sagt der Torjäger, der  sich in Topform befand und jedem Spiel  entgegen fieberte. Jetzt ist er auch dabei, allerdings inaktiv am Spielfeldrand. „Dort kribbelt es mächtig in den Beinen, schießt man jedes Mal mit“, berichtet der FC Bayern-Fan, der Thomas Müller gerne spielen sieht. Sicherlich wird sich seine Miene wieder aufhellen, wenn er in der Rückrunde wieder seine Tore für den Liga-Neuling erzielen wird. jm

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