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SG Bergdörfer reist selbstbewusst an

Fußball-Bezirksliga SG Bergdörfer reist selbstbewusst an

Von glänzend (SG Bergdörfer) über mittelmäßig (SV Bilshausen) bis mies (SV Germania  Breitenberg) – der Saisonstart der Eichsfelder Teams in der Fußball-Bezirksliga verlief äußerst unterschiedlich. Am Wochenende will das hiesige Duo möglichst im Gleichschritt für positive Schlagzeilen sorgen.

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Spielt stark auf: Bergdörfer-Neuzugang Etienne Krause (rechts, hier gegen Sparta Göttingen) macht über die linke Seite Druck.

Quelle: Richter

Eichsfeld. Bereits am Sonnabend empfangen die noch punktlosen Breitenberger den SC Hainberg, der ebenfalls noch ohne Zähler dasteht. Am Sonntag erwartet Bilshausen Tuspo Weser Gimte, und der Zweite SG Bergdörfer reist zur SG Werratal.

 
SV Germania Breitenberg – SC Hainberg (Sonnabend, 17 Uhr). Das hatte sich Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs ganz anders vorgestellt. Nach dem 0:2 gegen die SG Bergdörfer und dem 2:4 gegen Northeim II steht seine Germania gegen den SC Hainberg – der bislang ebenfalls zwei Niederlagen kassierte – schon etwas unter Zugzwang. „Wir leisten als Mannschaft derzeit nicht das, was notwendig ist“, kritisiert Friedrichs, der zudem auch mit der Einstellung einiger Akteure nicht vollends zufrieden war: „Sechs Gegentore in zwei Spielen sind einfach zuviel.“ Um gegen Hainberg die Trendwende einzuleiten, will Friedrichs einige personelle Veränderungen vornehmen. Er selbst rückt in die Innenverteidigung. Tim Kneusels ist angeschlagen, sein Einsatz unwahrscheinlich.

 
SG Werratal – SG Bergdörfer (Sonntag, 15 Uhr). Bislang bereitetet die SG ihrem Trainer Dieter Bilbeber mit zwei Siegen viel Freude.  „Jetzt können wir mit breiter Brust nach Werratal fahren, wir haben nichts zu verlieren“, freut sich der Coach, der Werratal als „echten Gradmesser“ bezeichnet. „Das ist eine sehr gute Truppe, die sicherlich wieder oben mitspielen wird“, ist Bilbeber überzeugt.

 
Gerade in der Offensive besitzen die Eichsfelder immense Möglichkeiten. Gegen Sparta begannen Christopher Meyna und Philipp Schöttler im Sturm, ehe Bilbeber nach einer Stunde mit Christoph Eckermann und Florian Ringling ein neues, nicht minder gefährliches Angriffsduo auf das Feld schickte. „Wir sind generell sehr gut aufgestellt“, lobt der Trainer, der den internen Konkurrenzkampf für förderlich hält: „Jeder Spieler, der auflaufen will, darf sich keine Schwäche erlauben.“

 
SV Bilshausen – Tuspo Weser Gimte (Sonntag, 15 Uhr).  Will das Heimteam gegen den Tuspo etwas Zählbares holen, dann muss die Kaltschnäuzigkeit  vor dem gegnerischen Tor zwingend verbessert werden. „Gegen Osterode waren wir extrem überlegen, haben aber unsere Chancen nicht genutzt“, erklärt Bilshausens Trainer Jan-Hendrik Diederich.

 
Das sollten sich die Blau-Weißen am Sonntag nicht erlauben, denn der Tuspo überzeuge sowohl individuell als auch als Mannschaft. „Ich hoffe, wir nutzen diesmal früh unsere Chancen. Nicht immer einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen, sondern selbst in Führung zu gehen, würde den Jungs Auftrieb geben“, ist sich Diederich sicher.

 

Von Christian Roeben

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