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SV Bernshausen gastiert bei Germania Breitenberg

Derby unter besonderen Vorzeichen SV Bernshausen gastiert bei Germania Breitenberg

Das Derby in der Frauenfußball-Bezirksliga zwischen dem SV Germania Breitenberg und dem SV Bernshausen ist gleichzeitig die Top-Partie des Spieltags. Der Tabellenführer aus Bernshausen gastiert beim Dritten aus Breitenberg. Mit einem Sieg könnte die Germania, die derzeit erst fünf Partien ausgetragen hat und damit zwei weniger als der kommende Gegner, nach Punkten mit dem Liga-Primus gleichziehen.

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Spielende Trainerin: Bianca Klennert vom SV Bernshausen (Mitte), hier gegen Franziska Marx (rechts) vom SV Breitenberg.

Quelle: Schauenberg

Eichsfeld. Anstoß am morgigen Sonnabend auf dem Sportplatz in Breitenberg ist um 14 Uhr.

„Die Spiele gegen  Breitenberg sind immer etwas schönes. Diesmal ist es sogar noch etwas spezieller als sonst, denn es geht um die Tabellenführung“, unterstreicht Bernshausens Trainer Torsten Keil die Brisanz des Derbys. Ein Sieg wäre schon „ein kleiner Fingerzeig für die Herbstmeisterschaft“, findet Keil, dessen Mannschaft jüngst gegen die SVG Göttingen II eine mehr als gelungene Generalprobe feierte - mit 6:0 wurde der Gegner vom Platz geschickt.

„Wenn wir unsere läuferische und die Zweikampfstärke sowie das Flügelspiel auf den Platz bringen und an unsere Leistung vom Spiel gegen die SVG II anknüpfen können, dann bin ich positiv gestimmt“, sagt Keil. Lediglich in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeit hätte seine Elf zuletzt Schwächen gezeigt. „Da müssen wir aufpassen, dass uns der Gegner nicht überrennt. Am liebsten würden wir gar keine Pause machen“, verrät Bernshausens Trainer augenzwinkernd.

Für den Kontrahenten aus Breitenberg geht es laut Trainer Frank Grube darum, zunächst wieder den Rhythmus zu finden. „Unser letztes Spiel liegt schon knapp einen Monat zurück“, erklärt Grube. Die lange Pause hätte jedoch auch Vorteile, versichert er: „So hatten unsere angeschlagenen Spielerinnen wenigstens Zeit, zu genesen.“

Bernshausen steht etwas unter Zugzwang

Ob Rike Füllgraf im Derby einsatzbereit ist, ist jedoch noch mehr als ungewiss. Nachdem sie bereits am 3. Oktober im Duell mit dem TSV Groß Schneen umgeknickt war, ist die Verletzung noch nicht vollständig wieder abgeheilt. Franziska Marx wird der Germania aufgrund einer Knieverletzung definitiv fehlen.

Die Favoritenrolle schiebt Grube eindeutig den Bernshäuserinnen zu. „Die haben sechs, sieben Leute mit Oberligaerfahrung. Ich wundere mich sowieso, dass die schon fünf Punkte liegengelassen haben.“ Dadurch, so Grube, stünden die Gastgeberinnen im Derby aber auch unter speziellem Druck: „Bernshausen steht etwas unter Zugzwang, wenn sie oben bleiben wollen.“

Die jüngsten Auftritte der Keil-Elf beobachteten einige Breitenbergerinnen. „Gegen die SVG II ein Tor zu erzielen, ist normalerweise nicht so einfach. Sechs Tore gegen die zu schießen, das ist schon beeindruckend“, gibt Grube zu.  Die Motivation sei bei seiner Mannschaft jedoch durchaus hoch: „Wir freuen uns alle auf dieses Spiel und werden uns bestimmt nicht kampflos ergeben“, beteuert Grube.

Von Christian Roeben

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