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SV Breitenberg verschläft die erste Halbzeit

Frauenfußball-Landesliga SV Breitenberg verschläft die erste Halbzeit

Die Fußball-Frauen des SV Germania Breitenberg haben am zweiten Spieltag der Landesliga eine  2:4 (0:4)-Niederlage gegen den SV Bad Lauterberg einstecken müssen.

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Torschützin zum 2:4: Breitenbergs gefährliche Stürmerin Stefanie Bloch (am Ball).

Quelle: Schneemann

Eichsfeld. Die Partie begann mit einer äußerst starken Hälfte der Gäste, die durch die deutliche Halbzeitführung im zweiten Spielabschnitt einen Gang zurückschalteten.

Das Spiel begann, wie zu erwarten war, mit einer Lauterberger Druckphase: Die Harzer Spielerinnen standen hoch und fingen die Bälle sehr früh ab - dies gewährte ihnen viele Chancen, wovon jedoch keine zum Torerfolg genutzt wurde. Der erste Breitenberger Vorstoß wurde durch ein Foul unterbrochen, der folgende Freistoß segelte direkt in die Hände von Gästefängerin Dancia Lakemann.

Die machte das Spiel schnell, über eine weitere Station landete der Ball bei Angreiferin Christiana Willig, die viel Zeit hatte und die herausstürmende Breitenberger Torfrau Sandra Wepel zum 0:1 überwand (12.).

Die Gäste drückten weiter und erzwangen kurze Zeit später auch noch das 0:2: Willig schickte dieses Mal Vanessa Jäkel auf die Reise. Deren Flanke wollte Germanias Abwehrspielerin Vanessa Hunger vor der einschussbereiten Gästestürmerin klären, dabei sprang der Ball jedoch zum 0:2 in die eigenen Maschen (16.).

Dieser Doppelschlag erstickte die gerade aufgekeimten Angriffsbemühungen der Breitenbergerinnen. Im weiteren Spielverlauf fiel eine Akteurin besonders auf: Lauterbergs Insa Voßkuhl probierte es immer wieder aus allen Lagen. In der 31. Minute ergatterte sie das Leder im Mittelfeld, machte noch ein paar Schritte und entschied sich zum Distanzschuss, der dann zum 0:3 einschlug. Ebenfalls aus der Entfernung probierte es Isabelle Deppe, und auch dieser Versuch war von Erfolg gekrönt, denn der wuchtige Distanzschuss der Harzerin schlug aus 30 Metern zum 0:4-Pausenstand genau im Winkel ein (35.).

Nach dem Pausentee kamen die Germanen gestärkt zurück. Ein schöner Pass von Stefanie Bloch (sie war der Dreh- und Angelpunkt bei den Breitenbergerinnen) landete bei Eigentorschützin Hunger, die ihren Patzer wiedergutmachte und trocken zum 1:4-Anschlusstreffer einnetzte (49.). Wie aus dem Schlaf gerissen griffen die Eichsfelderinnen nun an. Annika Nickel schlug einen Pass auf Bloch, die kam, wenn auch etwas glücklich, freistehend vor Lakemann zum Torabschluss und markierte damit den Doppelschlag zum 2:4 (51.).

In der Schlussphase hatte Bloch noch einmal die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen, vergab jedoch frei vor Gästetorhüterin Lakemann (82.). Germanen-Trainer Uwe Wendorf meinte nach dem Spiel: „Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen und können uns dann mit dem 0:4 noch glücklich schätzen. Mit etwas Glück liegt am Ende noch der Ausgleich drin, aber das hat man ja nicht immer.“

Germania Breitenberg : Wepel, Stein, Busch, Risting, Gastel, Nolte, Busse, Rath, Nickel (Wippermann), Hunger, Bloch.
Tore : 0:1 Willig (12.), 0:2 Hunger (ET/15.), 0:3 Voßkuhl (31.), 0:4 Deppe (35.), 1:4 Hunger (49.), 2:4 Bloch (51.)

SV Teutonia Groß Lafferde – FFC Renshausen 1:1 (0:1). „Sehr zufrieden“ zeigte sich Renshausens Trainer Wendelin Biermann mit dem Remis beim Vorjahres-Dritten. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr Chancen, Groß Lafferde in der zweiten.“ Sekunden vor dem Ende traf Francisca Gonzalez-Diessl für den FFC lediglich  den Pfosten, den Abpraller verpasste Julia Deppe.
Tore : 0:1 Deppe (44.), trifft nach schöner Vorarbeit von Desiree Gries; 1:1 Raschka (57.).

Von Johannes Wollborn
und Christian Roeben

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