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SV Germania Breitenberg: Spielertrainer gibt sich gegen Grone kämpferisch

„Ich will das hier durchziehen“ SV Germania Breitenberg: Spielertrainer gibt sich gegen Grone kämpferisch

Der Trend ist bitter, die jüngsten Zahlen sind es ebenso. Nach der 0:6-Heimpleite gegen den FC Grone ist Fußball-Bezirksligist SV Germania Breitenberg auf den letzten Platz abgerutscht. Erst fünf Zähler stehen nach zwölf Partien auf der Habenseite, 38 Gegentore sind Liga-Höchstwert.

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Haben derzeit keinen leichten Job: Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs (M.)sowie Co-Trainer und Vater Günther Friedrichs (l.).

Quelle: Richter

Breitenberg. Alleine in den beiden letzten Spielen gegen Bilshausen und Grone hagelte es elf Gegentreffer. Auch offensiv präsentieren sich die Breitenberger derzeit nicht ligatauglich. 13 Erfolgserlebnisse werden aktuell nur von Aufsteiger 1. FC Freiheit (8) unterboten.

„Uns fehlt vorne einfach ein Stürmer, der 15 Tore macht“, sagt Breitenbergs erster Vorsitzender Bernd Deppe seufzend. Doch der mit fünf Volltreffern derzeit gefährlichste Germane Marvin Krukenberg ist aktuell nicht einsatzfähig. Die Misere will Deppe nicht an Spielertrainer Timo Friedrichs festmachen. Dem wurde laut eigener Aussage von den Verantwortlichen das Vertrauen ausgesprochen, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. „Ich will das hier durchziehen“, beteuert der 29-Jährige. „Die Kraft dazu ist noch da.“

Beim Training am Dienstag will Friedrichs mit seinen Jungs das Geschehen gegen Grone nochmals aufarbeiten. Es fehle der Germania grundsätzlich nicht an Qualität, unterstreicht Friedrichs, auch wenn die Art und Weise, wie die Gegentore fallen, „ab und zu erschreckend“ sei. „Daran muss jeder Einzelne arbeiten“, fordert der spielende Germania-Coach.

Auch Kapitän Benedikt Simmert hat keinen Mangel an genereller Klasse ausgemacht. „Das haben wir gegen Nörten oder Hagenberg gezeigt“, erklärt der Defensivakteur. Die Masse an kassierten Treffern habe nichts mit falscher taktischer Ausrichtung zu tun, unterstreicht Simmert: „Wir bekommen durch Fehler zu leicht Tore, müssen einfach stabiler stehen.“

Mehr Einsatzbereitschaft fordert Spielmacher Alexander Hafner. „Vor allem das Zweikampfverhalten ist einfach schlecht. In entscheidenden Situationen  wird nicht durchgezogen, nur alibimäßig zur Sache gegangen“, redet der ehemalige SVG-Akteur nach der Grone-Klatsche Klartext.

Kleiner Hoffnungsschimmer für die Breitenberger: Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt  nur zwei Zähler, und mit Innenverteidiger Adrian Hobrecht und Linksverteidiger Ramon Busch können möglicherweise am kommenden Sonntag gegen Lenglern zwei Leistungsträger wieder auflaufen.

Von Christian Roeben

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