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SV Germania Breitenberg bangt um den Klassenverbleib

Fußball-Bezirksliga SV Germania Breitenberg bangt um den Klassenverbleib

Viel Schlaf hat Timo Friedrichs in der Nacht zu Montag nicht bekommen. Die 0:2-Heimniederlage gegen den SSV Nörten-Hardenberg nagte am Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten SV Germania Breitenberg. Mittlerweile ist die Germania seit sechs Spielen ohne Punkt und mehr denn je in Abstiegsgefahr  – der Vorsprung auf den Bovender SV, der als 14. derzeit den ersten Abstiegsplatz einnimmt, beträgt nur noch einen Zähler.

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Will kämpfen: Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs (r.), daneben Co-Trainer Günther Friedrichs.

Quelle: NR

Breitenberg. „Das Bittere daran ist, dass wir nicht schlecht spielen, aber wir schießen einfach keine Tore. Hinterher klopfen uns die Gegner auf die Schulter, aber wir haben wieder null Punkte“, seufzt Friedrichs. „Die Einstellung und die Leistung stimmen, aber davon können wir uns nichts kaufen.“ Exemplarisch verliefen die beiden jüngsten Begegnungen gegen Nörten-Hardenberg. Die Germania war zumindest gleichwertig, versäumte es aber, in Führung zu gehen und agierte nach dem Rückstand zu konfus und nervös vor dem gegnerischen Gehäuse. „Das ist eine Kopfsache, das macht das Ganze so schwierig. Im Training knallen wir die Bälle ins Netz ohne Ende, aber im Spiel zittert dann der Fuß“, erklärt der 28-Jährige.

Qualität im Abschluss und Glück seien derzeit Mangelware, bekennt Friedrichs. In der Heimpartie gegen Nörten rauschte sein Freistoß nicht ins Netz, sondern lediglich an die Latte: „Im letzten Jahr wäre der wohl drin gewesen“, sagt Friedrichs, der jedoch nicht alles auf das Schicksal schieben will: „Wir haben sechs Niederlagen in Folge kassiert, das ist einfach schlecht, da muss man auch nichts schönreden.“

Das anstehende Pfingstwochenende wird für die Germania extrem wichtig. „Wir müssen gegen Südharz gewinnen und gegen Grone mindestens einen Punkt holen, alles andere wäre viel zu wenig“, fordert Friedrichs. Weitere Ausrutscher, weiß der spielende Germania-Coach, wären fatal: „Dann würde es sehr schwierig werden. Das wäre nicht mehr verkraftbar.“

Hoffnung macht den Breitenbergern, dass mit Mateusz Wolanski und Jan-Christoph Koch zwei offensive Schlüsselspieler nach ihren Verletzungen wieder einsatzbereit sind. „Die Qualität, die da ist, müssen wir jetzt wieder in Tore ummünzen, dann kommt die Leichtigkeit auch wieder. Die Rückstände waren für uns zuletzt K.o.-Kriterien“, weiß Friedrichs, ist aber trotz des negativen Laufes optimistisch, dass seine Mannschaft nach dem letzten Spieltag den Klassenverbleib bejubeln kann. „Ich glaube definitiv daran, dass unsere Leistung es ermöglichen wird, zu punkten.“ Erst wenn Breitenberg die Liga gehalten hat, will Friedrichs sich mit seiner Zukunft beschäftigen: „Die volle Konzentration gilt jetzt den nächsten Spielen.“

Von Christian Roeben

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