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SV Germania Breitenberg geht optimistisch in das letzte Spiel der Saison

Fußball-Bezirksliga SV Germania Breitenberg geht optimistisch in das letzte Spiel der Saison

Diesen Nervenkitzel hätte sich Timo Friedrichs, Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten SV Germania Breitenberg, gerne erspart. Am Sonntag brauchen die Eichsfelder am letzten Spieltag gegen den Dritten Tuspo Weser-Gimte mindestens einen Punkt, um den Klassenverbleib aus eigener Kraft zu realisieren. „Ich hatte gehofft, dass wir schon früher gerettet sind, aber wir packen das“, ist sich Friedrichs sicher.

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Dynamischer Linksfuß: Jan-Christoph Koch.

Quelle: Richter

Breitenberg. Während seine Germanen den Abstieg verhindern wollen, weilt Hans-Günter Germerott, der nach 28 Jahren seinen ehrenamtlichen Posten als Geschäftsführer in Bälde aufgibt, in Südostpolen. Aber der 62-Jährige will nicht die „Schwarze Madonna“ von Tschenstocha um den Klassenerhalt für seine Germanen bitten. „Die Reise war schon länger geplant“, sagt der Breitenberger. Höhen und Tiefen hat er in vergangenen fast drei Jahrzehnten bei seinen Germanen erlebt, Hochzeiten in der Landesliga sowie den Abstieg in die Bezirksliga.  „Wir haben es selbst in der Hand, zudem treffen die beiden Mitbewerber um den Klassenerhalt direkt aufeinander“, bemerkt Germerott.

 
Nicht zwingend nervös, aber voller freudiger Anspannung ist Germanias Innenverteidiger Benedikt Simmert. Der Student der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Kassel, der in der Jugend beim SC Weende kickte, spielt seit acht Jahren bei den Germanen. „Wir haben es selbst in der Hand, brauchen keine Schützenhilfe von anderen, selbst ein Remis reicht uns“, sagt der 26-jährige Göttinger. Zudem haben die sieben Punkte aus den vergangenen drei Begegnungen die Mannschaft beflügelt.  „Ich gehe positiv in das Spiel vor einer sicherlich stattlichen Kulisse“, erklärt der erfahrene Abwehrmann.

 
Ganz unglücklich ist Mannschaftskapitän Marvin Krukenberg. Der Offensivstratege ist bereits seit drei Monaten wegen eines Innenbandanrisses außer Gefecht und auch beim Finale nicht dabei. „Das tut weh, ich werde aber auf der Bank sitzen und meine Teamkameraden anfeuern und moralisch unterstützen“, sagt Krukenberg. Bei einem Remis oder Sieg hätte er doppelten Grund zum Feiern, denn er wird am Spieltag 29 Jahre alt. „Ich bin sehr optimistisch, dass alles klappt“, sagt der Mittelstürmer voller Vertrauen in seine Germanen.

 
Der 30-jährige Linksfüßler Jan-Christoph Koch glaubt fest an den Gewinn eines Punktes gegen den Dritten Tuspo Weser Gimte. Allerdings sagt der gefährliche Angreifer, der seit Wochen nicht mehr wegen einer Fußverletzung trainiert und nur unter Schmerzen spielt, dass die Einstellung in der Mannschaft stimmen muss.

 
Kein Nervenflattern in den eigenen Reihen hat der Matchwinner des vergangenen Sonntags ausgemacht. „Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken schaffen wir es“, ist Angelo Deppe überzeugt. Mit zwei Toren gegen den TSV Bremke/Ischenrode verhinderte der 19-jährige gebürtige Breitenberger, dass sein Team und der Bovender SV vor dem Saisonfinale punktgleich sind.  Zu Beginn noch rechter Verteidiger, lief Deppe zuletzt im Mittelfeld auf, ist dort defensiv wie offensiv einsetzbar. Mit dem Ligaverbleib im Rücken soll künftig alles besser werden, hofft das Talent: „Die Saison verlief etwas unglücklich. Wenn wir die Klasse halten, bin ich davon überzeugt, dass wir nächstes Jahr gut mitspielen können.“

 

Von Jochen Meyer und Christian Roeben

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