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SV Germania Breitenberg holt sich den Sieg

Ulrich-Jünemann-Hallenfußball-Turnier SV Germania Breitenberg holt sich den Sieg

Am Ende waren die lautesten Fans des vom VfL Olympia Duderstadt ausgerichteten 32. Ulrich-Jünemann-Hallenfußball-Turniers auf einmal ganz leise – die Anhänger des SG Rhume mussten die 1:2-Finalniederlage gegen den SV Germania Breitenberg erst einmal einige Sekunden verdauen, ehe sie – lautstark wie während des gesamten Endspiels – wieder ihrem Team zujubelten.

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In der Klemme: Breitenbergs Julian Hartmann (Mitte) wird von den Rhumern Senol Benliler (links) und Kevin Wodarsch bedrängt.

Quelle: Pintschak

Duderstadt. Die Breitenberger Akteure um Spielertrainer Timo Friedrichs grinsten sich dagegen auf dem Spielfeld eins. Nach einem schleppenden Start am Sonnabend steigerte sich der Bezirksligist in der Zwischenrunde kontinuierlich und stellte in der letzten Partie des dreitägigen Turniers einfach das cleverere Team. Zuvor hatte sich der starke Kreisklassist VfB Sattenhausen im Duell um den dritten Platz mit 4:3 gegen den SC Eichsfeld durchgesetzt.

Torschützenkönige wurden die mitspielenden Torhüter Cedric Gries (SG Rhume) und Daniel Ebers (VfB Sattenhausen). Ebers Teamkollege André Wüstefeld, der bei gegnerischen Angriffen als gelernter Torwart zwischen die Pfosten rückte, wurde zum besten Keeper gewählt. Als fairste Mannschaft entpuppte sich Turniersieger Breitenberg.

Die Germania war im Finale, in dem beide Mannschaften zunächst eher auf Vorsicht bedacht waren, durch Marvin Krukenberg mit 1:0 in Führung gegangen. Seinen Schuss aus spitzem Winkel musste SG Rhume-Torhüter Gries etwas unglücklich durch die Beine passieren lassen. Kurze Zeit später war Gries  als Sprinter gefragt.

Der etatmäßige Feldspieler ist zwar wieselflink, war aber bei aller Anstrengung nicht schnell genug, um den von Jeton Morina aus der eigenen Hälfte über ihn gechippten Ball noch zu erlaufen. Ausgerechnet der ehemalige SG Rhume-Akteur Morina, der sich in der Winterpause den Breitenbergern angeschlossen hat, sorgte mit seinem 2:0 für die Vorentscheidung.

Nicht aus der Ruhe zu bringen

Die SG versuchte zwar, in der Schlussphase mit Kevin Wodarsch als spielendem Torwart noch mehr Druck zu entfachen, doch mehr als der 1:2-Anschlusstreffer durch André Diederich glückte dem von Bernd Diederich betreuten Finalisten nicht mehr. „Breitenberg hat im Finale gut gespielt. Schade, dass wir unsere schlechteste Leistung im Endspiel abgeliefert haben“, resümierte er nach der Schluss-Sirene.

Ungeschlagen auf dem dritten Platz beendete der VfB Sattenhausen das Turnier. Im entscheidenden Zwischenrundenduell mit der SG Rhume hatte der VfB bereits mit 3:1 in Führung gelegen, dann jedoch noch das Remis kassiert – ein Sieg, und die Sattenhäuser hätten die Breitenberger im Finale herausgefordert.

Auch gegen den SC Eichsfeld ließ sich der Kreisklassist nicht dadurch aus der Ruhe bringen, dass der SC die VfB-Führung gleich dreimal ausgleichen konnte. Beim 4:3 markierte der technisch starke Daniel Ebers zwei Treffer und konnte gemeinsam mit Gries über die Torjägerkanone jubeln.

„Es freut mich besonders, dass Sattenhausen so eine klasse Vorstellung gezeigt hat“, betonte Duderstadts 1. Vorsitzender Elmar Müller nach dem Turnier, dass laut Müllers Aussage „von der Organisation her selten so perfekt“ abgelaufen war wie dieses Mal. Auch die Spiele verliefen fair. Während am Sonnabend keine einzige Zeitstrafe ausgesprochen werden musste, waren es am Sonntag zwei, aber nur eine aufgrund eines Foulspiels.

Nachdem sich die Breitenberger in der Vorrunde gegen Sattenhausen noch eine Niederlage geleistet hatten, fanden die Mannen um Spielertrainer Timo Friedrichs am Sonntag in die Spur. Seinem 5:0 gegen den Titelverteidiger SV Seeburg hatte es der Bezirksligist zu verdanken, dass er später im Endspiel triumphieren konnte.

Von Christian Roeben

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