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SV Rotenberg darf auf Aufstieg hoffen

Eichsfelder Duo SV Rotenberg darf auf Aufstieg hoffen

Mit dem Zweiten SV Rotenberg und dem Vierten SV Eintracht Hahle befinden sich beide Eichsfelder Vertreter in der Fußball-Kreisliga Nord nach der Hinrunde im oberen Tabellenbereich. Speziell die Rotenberger dürfen nach einer starken Serie auf den Bezirksliga-Aufstieg hoffen.

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Torjäger unter sich: Raphael Kopp (SV Hahle/links) und Kevin Wodarsch (SV Rotenberg).

Quelle: Schneemann/Theodoro da Silva

Eichsfeld. SV Rotenberg: Als Zweiter können die Rotenberger entspannt in die Winterpause gehen. Allerdings täusche die Tabelle ein bisschen, warnt Trainer Tobias Dietrich: „Der Dritte Neuhof liegt nur zwei Punkte hinter uns, hat aber noch zwei Spieler weniger absolviert.“ Das Ziel der Eichsfelder ist trotzdem klar: „Wir wollen den zweiten Platz behaupten und den Rückstand auf Tabellenführer Walkenried verringern. Dementsprechend werden wir uns auch vorbereiten“, versichert Dietrich.

 
Auf Walkenried treffen die Rotenberger gleich zu Rückrundenbeginn und können dort Revanche für die 2:5-Heimniederlage nehmen. Hinrundenpleite Nummer zwei setzte es überraschend beim abstiegsgefährdeten SV Scharzfeld. Beim 1:4 habe sein Team einen „Kollektiv-Blackout“ gehabt, erinnert sich Dietrich. Ansonsten hielt sich der Zweite zumeist schadlos, holte zehn Siege aus 14 Partien und erzielte auch dank der starken Offensive um Kevin Wodarsch (15 Tore), Daniele Galluzzi (9) und André Diederich (8) bereits 45 Treffer. „Nach vorne sind wir wohl das beste Team der Liga“, ist der Coach überzeugt. Verbesserungsbedarf sieht Dietrich in der Trainingsbeteiligung sowie in der Disziplin auf dem Platz. „Wir haben uns durch Meckereien oder Tätlichkeiten zu oft selbst dezimiert“, kritisiert der Ex-Profi.

 
In der Rückrunde wird Egezon Zekiqi berufsbedingt nur noch sporadisch zur Verfügung stehen. Dafür hofft Dietrich, den Langzeitverletzten Markus Conrady wieder in die Mannschaft einbauen zu können.

 
SV Eintracht Hahle: Bereits 29 Zähler fuhr der Aufsteiger ein, liegt damit vor der Rückserie auf Rang vier. „Damit sind wir superzufrieden“, unterstreicht Trainer André Metenyszyn. Das Ziel, nach Abschluss der Vorrunde mindestens 20 Punkte zu sammeln, habe sein Team „sehr gut erfüllt“.

 
„Ein bisschen ärgerlich“, fand Metenyszyn die Heimniederlagen gegen den Ersten Walkenried (0:1) und den Dritten Neuhof (3:4). „Beide Spiele haben wir unglücklich verloren“, erinnert sich der Eintracht-Coach, zieht jedoch Optimismus aus den damals gebotenen Leistungen: „Die haben gezeigt, dass wir in der Rückrunde vor keinem Gegner Angst haben müssen.“

 
In dieser will der Liganeuling seinen Platz zumindest verteidigen. Steigerungsbedarf sieht Metenyszyn noch im Defensivverhalten: „Da könnten wir noch ein bisschen stabiler stehen und konsequenter agieren, denn in der Kreisliga wird jeder Fehler bestraft.“ Ein großer Pluspunkt sei der durchweg stark besetzte Kader: „Dank diesem haben wir es geschafft, viele Verletzungen und auch Sperren sehr gut zu kompensieren.“

 

Von Christian Roeben

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