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SV Seeburg und Bernshausen gründen Verein

Fußball SV Seeburg und Bernshausen gründen Verein

Legalisiert haben der SV Seeburg und der SV SW Bernshausen ihre Beziehung schon im vergangenen Jahr. Jetzt soll die Verbindung auch noch einen eigenen Namen bekommen. Den Segen dazu haben die Verantwortlichen seit dem Wochenende.

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Partner: Dennis Bobbert (l./SV Seeburg) und Andreas Wagner (SV SW Bernshausen).

Quelle: Schneemann

Eichsfeld. Aus der bislang bestehenden Spielgemeinschaft (SG) Bernshausen/Seeburg soll nun ein neuer Verein mit neuem Namen werden. Dabei ist es nicht so, dass den Beteiligten der alte nicht mehr gefällt, aber die Maßnahme geschieht im Hinblick auf einen durchaus denkbaren sportlichen Erfolg, nämlich dem Aufstieg in die Fußball-Kreisliga. Der Kreisklassist ist momentan Dritter in der 1. Kreisklasse Nord, weist bei acht Spielen 21 Punkte auf. Allerdings haben die Eichsfelder bei bislang drei weniger absolvierten Partien als Spitzenreiter SV RW Hörden die Chance, sich die Tabellenführung zu holen.

 
Würde die SG auch am Saisonende noch Platz eins belegen, dürfte sie zwar die Meisterschaft feiern, aber nicht den Aufstieg. Denn der Fußball-Kreis Göttingen-Osterode hat in einem solchen Fall ganz klare Richtlinien. „Eine SG muss mindestens fünf Jahre bestehen, sonst darf sie nicht aufsteigen“, erläuterte Andreas Wagner, Fußball-Fachwart beim SV Bernshausen.

 
So vertieften die Verantwortlichen beider Vereine schon früh ihre Gespräche, um diesem Dilemma im Erfolgsfall entkommen zu können. „Wir haben im Vorfeld mit unseren Mitgliedern über eine Ausgliederung der Herren-Mannschaften gesprochen“, erklärten der Bernshäuser Wagner und Dennis Bobbert vom SV Seeburg. Dementsprechend gut informiert, war dann die Abstimmung auf den jeweiligen Jahreshauptversammlungen nur noch reine Formsache. Einstimmig fiel das Votum in Seeburg aus, während in Bernshausen ein paar Skeptiker blieben. „Natürlich schwingt dabei das Gefühl mit, die Eigenständigkeit zu verlieren“, zeigte Wagner durchaus Verständnis.

 
Er selber hat seit der Bildung der SG nur positive Erfahrungen mit dem Nachbarverein gemacht. Selbst die nicht gerade unerhebliche Rivalität aus früheren Zeiten zwischen den Clubs ist in den Hintergrund getreten. „Es ist bislang alles positiv verlaufen. Wir sind uns immer auf einer sehr sachlichen Ebene begegnet. Denn eins steht fest. Wir würden das nicht um jeden Preis tun. Es muss schon passen“, so Wagner. Sehr froh über die Art des Umgangs ist auch Dennis Bobbert, Fußball-Fachwart beim SV Seeburg und gleichzeitig Kapitän der jetzigen SG.

 
Ungefähr 45 Spieler werden den Pool des neuen Vereins bilden. Vorgesehen ist, mit zwei Teams an den Start zu gehen. Trainer der ersten Mannschaft soll auch in der neuen Saison Lars Kreitz bleiben. „Momentan gibt es keinen Grund, daran etwas zu ändern“, verdeutlichte Bobbert.

 
Bliebe noch der Name des neuen Clubs. Auch diese Entscheidung soll kein Alleingang der Vorstände sein. Vorschläge konnten bereits gemacht werden. In den kommenden Wochen soll dann in aller Ruhe ausgewertet werden, welcher am besten passt. Denn natürlich möchten sich beide Vereine darin wiederfinden.

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