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SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel über die Krise bei „seinem“ BVB

„Kapitale Böcke abstellen“ SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel über die Krise bei „seinem“ BVB

Thorsten Tunkel ist nicht gerade bester Laune. Nicht wegen seiner SVG – die ist drauf und dran, sich die Tabellenführung der Fußball-Landesliga unter den Nagel zu reißen. Den Abteilungsleiter der Schwarz-Weißen treibt vielmehr das Schicksal seines anderen Vereins, Borussia Dortmund, um, der sich seit dem Wochenende die Bundesligatabelle von unten anguckt. Im Tageblatt-Interview benennt der 35-Jährige die Gründe für die BVB-Misere.

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Quelle: dpa

Bayern ist Erster, Dortmund Letzter: Hätten Sie so eine Konstellation vor der Saison für möglich gehalten?  

Thorsten Tunkel

Thorsten Tunkel

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Überhaupt nicht. Ich war zwar Anfang Oktober gegen den HSV im Stadion und dachte mir: Die nächsten Wochen werden unangenehm. Aber dass wir uns so da unten einnisten, hätte ich nie gedacht.

Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für den Niedergang?

Verletzungsprobleme sind ein ganz großes Thema, vor allem in der Defensive. Dadurch ist die Abstimmung überhaupt nicht da, und wenn man versucht, mit aller Macht Fehler zu vermeiden, passieren gerade welche.
Wie sicher sitzt Jürgen Klopp auf seinem Trainerstuhl?

Diese Personalie stelle ich überhaupt nicht in Frage. Was man sagen kann, ist, dass es mit der Kaderzusammenstellung nicht so geklappt hat. Beide Stürmer habe nicht eingeschlagen, weder Immobile, noch Ramos. Man muss sich fragen, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, tiefer in die Tasche zu greifen und fertige Spieler zu holen.

Wie geht es weiter?

In der Liga ist immer noch fast alles möglich, auch das internationale Geschäft. Wir müssen nur diese kapitalen Böcke abstellen. Der Treffer zum 0:2 gegen Frankfurt war Slapstick, über den ich nicht wirklich lachen kann. Aber Kloppo wird uns da raus führen, davon bin ich fest überzeugt.

Das Interview führte Eduard Warda

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