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SVG Göttingen-Trainer Knut Nolte zieht Positives aus dem 1:2 in Ölper

Landesliga SVG Göttingen-Trainer Knut Nolte zieht Positives aus dem 1:2 in Ölper

„Natürlich ist es sehr ärgerlich, dass wir das erste Spiel nach der Winterpause verloren haben. Zumal wir uns mit einem Sieg auf fünf Punkte von Verfolger Braunschweig Süd hätten absetzen können“, sagt Knut Nolte, Trainer des Fußball-Landesliga-Spitzenreiters SVG, einen Tag nach dem 1:2 beim Tabellenvierten BSV Ölper.

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Beim BSV Ölper haben die SVG-Spieler die taktischen Vorgaben von Trainer Knut Nolte nicht umgesetzt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Dramatisieren will der 56-Jährige, der seinen Vertrag in der vergangenen Woche bis 2016 verlängert hat, den Ausrutscher allerdings nicht. „Das war erst unsere zweite Niederlage in der Saison. Ich sehe sie als kleinen Schuss vor den Bug. Wir müssen weiter konzentriert arbeiten und dürfen keinen Gegner unterschätzen, wenn wir unser Ziel Meisterschaft und Aufstieg erreichen wollen“, mahnt er mit Blick auf das Heimspiel am kommenden Sonntag um 15 Uhr im Sandweg-Stadion gegen Germania Wolfenbüttel.

Den bislang einzigen Fehltritt hatten sich die Göttinger am 20. September mit 0:1 beim aktuellen Dritten SSV Vorsfelde geleistet. Entschuldigungen für das 1:2 in Ölper, das für ihn vollkommen verdient war, lässt Nolte nicht gelten. „Der Gegner war aggressiver, schneller und griffiger und hat das gezeigt, was normalerweise unser Spiel ausmacht.

Uns ist das erst nach dem späten 1:2-Anschluss von Ali Ismail gelungen. Meine Spieler haben wohl angenommen, dass sie das Ding gegen eine Mannschaft, die schon 35 Tore kassiert hat, irgendwie über die Bühne schaukeln wird“, vermutet Nolte. „Allerdings haben sie vergessen, dass Ölper auch 44 Treffer erzielt hatte und damit mehr als wir. Wenn dann noch so haarsträubende Abwehrfehler passieren wie vor den beiden Gegentoren, verlierst du so ein Spiel halt.“

Weder das Fehlen von Josú De las Héras Vicuña, Thomas Zekas und Laurenz Strassemeyer, die am nächsten Sonntag wieder einsatzbereit sind, noch die frühen Ausfälle von Kapitän Alexander Hafner und Florian Thamm, die  in der 31. beziehungsweise 39. Minute mit Oberschenkelverletzung und Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld mussten, sind für Nolte eine hinreichende Erklärung für die insgesamt schwache Vorstellung seines Teams.

„Wir mussten zwar einige Umstellungen vornehmen, und Hafner ist als Sechser eminent wichtig, doch die Qualität in der Mannschaft ist groß genug, um solche Ausfälle zu kompensieren, und jeder, der eingewechselt wird, sollte die Chance nutzen zu zeigen, dass er das Zeug zum Stammspieler hat“, stellt der SVG-Coach klar.

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