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SVG Göttingen besiegt VfL Bückeburg 4:2

Fußball-Oberliga SVG Göttingen besiegt VfL Bückeburg 4:2

Aufsteiger SVG Göttingen ist wieder Tabellenführer der Fußball-Oberliga. Allerdings mussten 350 Zuschauer im Stadion am Sandweg am Sonntag lange zittern, bis der 4:2 (1:2)-Erfolg gegen den VfL Bückeburg unter Dach und Fach war.

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Alexander Burkhardt, der das Tor zum 3:2 vorbereitet, und die SVG gewinnen gegen den VfL Bückeburg mit 4:2.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Eigentlich hätte alles glatt laufen müssen, denn auf der Tribüne saßen ehemalige SVG-Spieler wie Philipp Hilleke, Uli Kockmann und Sebastian Gehrke, um ihrem Ex-Team die Daumen zu drücken – sie hatten sich in Göttingen zu  einem Wiedersehen verabredet. Und dann begann der Gastgeber auch noch hochüberlegen gegen einen VfL, der alles vermissen ließ. Bereits in der 3. Minute erzielte Yannick Freyberg nach langem Pass von Micha Alexander die Führung, indem er den VfL-Keeper überlupfte und dann einnickte.

 
Die SVG schaltete in der Vorwärtsbewegung auf Dreier-Kette um, zelebrierte ihr Kurzpassspiel und ließ Bückeburg laufen. Nur einer fand nicht so recht ins Spiel: ausgerechnet der Spanier Josu Vicuna, sonst einer der besten. Er leistete sich vor dem eigenen Strafraum einen Querpass zum Gegner, spielte ab, wenn er schießen musste. Dazu passte, dass er, angespielt vom Torwart Tim Markov, zu kurz zurückpasste. Versick spritze dazwischen und erzielte das 1:1 (13.).
Markov, Keeper der zweiten Mannschaft, stand im Tor, weil Denny Cohrs verletzt ausfiel. Als Ersatzkeeper saß Feldspieler Florian Mackes auf der Bank. Markov hätte in der Szene vor dem 1:1 den Ball rausschlagen können, machte aber ansonsten eine gute Partie. „Ich war am Anfang ein bisschen fickerig, später hat mich die Mannschaft mitgenommen“, sagte er nach dem Spiel.

 
In jedem Fall war nun der Wurm drin, wozu auch eine 20-minütige Unterbrechung beitrug: Es musste nach Ersatz für Schiedsrichter Sören Steeg gesucht werden, für den es mit einer Wadenverletzung nicht weiter ging. Schließlich übernahm Assistent Simon Schleupner, und an die Linie ging ein junger Hainberger Referee, der bereits beim Promi-Vorspiel an der Linie gestanden hatte. Bundesliga-Schiri Michael Weiner, der das Promi-Spiel gepfiffen hatte, war leider schon abgereist.

 
Zur desolaten Verfassung der SVG vor der Pause passte auch der Treffer zum 1:2-Rückstand, bei dem Alexander übersprungen wurde und Markov anschließend bei einem Schuss von Bremer keine Chance hatte (44.).

 
Zur zweiten Hälfte kam dann Marco Galante für Vicuna und gab gleich den Pass zum schnellen und wichtigen 2:2 durch Freyberg (46.). Kurz darauf hätte bereits Käschel das 3:2 machen können (48.), doch die SVG wurde nun immer stärker und durch zwei Treffer des eingewechselten Ali Ismail nach Käschel-Flanke und Evers-Durchstecker belohnt. Am Ende spielte der Gastgeber wieder so überlegen wie am Anfang – die Schwächephase blieb eine Episode. „Vicuna ist sonst überragend“, sagte SVG-Trainer Nolte, „da darf er auch mal ein schlechtes Spiel machen“.

 
SVG: Markov – Burkhardt, Hoffmann, Gehrke, Käschel – Ziegler, Vicuna (46. Galante), Alexander, Freyberg (76. Schiller) – Evers, Kaul (58. Ismail). – Tore: 1:0 Freyberg (3.), 1:1 Versick (13.), 1:2 Bremer (44.), 2:2 Freyberg (46.), 3:2, 4:2 Ismail (72., 81.).

 

Von Eduard Warda

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