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SVG Göttingen prüft Voraussetzungen für Regionalliga-Aufstieg

Fußball-Oberliga SVG Göttingen prüft Voraussetzungen für Regionalliga-Aufstieg

Bis zum Saisonende  der Fußball-Oberliga Niedersachsen am 22. Mai muss Aufsteiger SVG Göttingen noch 16 Spiele bestreiten. Doch mit dem 2:0-Erfolg bei Spitzenreiter U.L.M. Wolfsburg am vergangenen Sonntag hat der noch ungeschlagene Tabellenzweite seine Meisterschafts- und Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unterstrichen.

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Die SVG hat jede Menge Anlass zum Jubeln – wie hier nach einem Treffer von Yannik Freiberg (4.v.l.) gegen FT Braunschweig.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Aus sportlicher Sicht sei es eigentlich zu früh, sich mit dem Thema zu beschäftigen, räumen SVG-Vorsitzender Reinhold Napp und Abteilungsleiter Thorsten Tunkel ein. „Da kann noch viel passieren. Mit den Gegebenheiten und Voraussetzungen im Falle eines Regionalliga-Aufstiegs werden wir uns trotzdem in Kürze intensiv auseinandersetzen. Schließlich müssen wir bis zum 31. März die Lizenz beim Verband beantragt haben“, erläutert Tunkel – mit Blick darauf, dass auch der Vizemeister die Chance hat aufzusteigen (siehe Infokasten).

 
„Wir sind dabei, alle Zahlen und Fakten akribisch zusammenzutragen. Spätestens bis zu unserem Hallenturnier nach Weihnachten soll klar sein, welche Anforderungen wir erfüllen müssen“, konkretisiert Napp. Dazu gehörten die Mehrkosten für Auswärtsfahrten  (eventuell mit Übernachtungen), für die Aufstockung der Mannschaft mit weiteren Regionalliga-tauglichen Spielern und für Umbaumaßnahmen im Stadion am Sandweg, um die vom Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) für die Regionalliga geforderten Auflagen wie Blocktrennung von heimischen Zuschauern und Fans des gegnerischen Vereins zu erfüllen.

 
  „Außerdem werden wir ausloten, ob und inwieweit unsere Sponsoren mitziehen und ob wir attraktiv für weitere sind. Klar ist, dass wir keine finanziellen Risiken eingehen, sondern wie bisher verantwortungsvoll und mit Außenmaß handeln werden. Darauf können sich unsere Mitglieder und Unterstützer verlassen“, stellt Napp klar. „Wir müssen auch klären, ob wir einen neuen Trainer brauchen, der die vorgeschriebene A-Lizenz besitzt, oder ob Knut Nolte mit seinen 57 Jahren noch mal die Schulbank drücken muss“, stichelt Tunkel mit verschmitztem Lächeln.

 
Ob die Regionalliga als Zugpferd taugt und wesentlich mehr Zuschauer anlockt, wissen Napp und Tunkel nicht. „Für die Oberliga kann ich sagen, dass wir bis jetzt schon mehr Besucher im Stadion hatten als im ganzen letzten Jahr. Mit einem Schnitt von knapp 300 gehören wir sogar schon zur Spitzengruppe in der Liga“, sagt Tunkel. „Das Problem ist, dass wir auch in der Regionalliga an den Sonntagnachmittags-Terminen mit Landes-, Bezirks- und Kreisligaklubs konkurrieren – und sicher auch mit der Basketball-Bundesliga, wenn die BG-Heimspiele um 15 oder 16 Uhr laufen“, gibt der Abteilungsleiter zu bedenken.

 

Aufstiegsregelung in die Regionalliga
Der Meister der Fußball-Oberliga Niedersachsen steigt direkt in die Regionalliga Nord auf. Der Zweitplatzierte spielt nach dem Saisonende eine Aufstiegsrunde: Im Relegations-Modus Jeder gegen Jeden werden gegen die drei Meister der Oberligen Schleswig-Holstein (aktueller Tabellenführer: TSB Flensburg), Hamburg (HSV Barmbek-Uhlenhorst) und Bremen (Blumenthaler SV)  zwei weitere Mannschaften ausgespielt, die in die Regionalliga Nord aufsteigen. In der vergangenen Saison schaffte so der niedersächsische Vertreter VfL Borussia Hildesheim den Sprung in die Regionalliga. zit
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