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SVG Göttingen verliert Spitzenspiel 0:1

Fußball-Landesliga SVG Göttingen verliert Spitzenspiel 0:1

Ali Ismail hat die Wende auf dem Fuß, doch er hat in der 75. Minute auch 150 Augenpaare im Rücken. Der SVG-Stürmer läuft unbedrängt auf den Vorsfelder Schlussmann Justin Kick zu – und verzieht jämmerlich am linken Pfosten vorbei.

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Spielt vor der Abwehr und kann dem SVG-Spiel keine entscheidenden Impulse geben: der Spanier Josu Vicuna, hier beim Kopfball.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Kollektives Aufstöhnen der Zuschauer ist die Folge, und schließlich geht das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga zwischen dem Tabellenzweiten und dem Dritten mit 0:1 (0:1) verloren. Die SVG wird damit auf den fünften Platz durchgereicht, Vorsfelde ist neuer Spitzenreiter.

So schlecht der Gastgeber ins Spiel gefunden hat, ist die Niederlage trotzdem unverdient, denn nach der Pause haben die Schwarz-Weißen Riesenchancen, die jedoch nicht für einen Torerfolg reichen. Kleiner Lichtblick an einem verregneten Tag: Der bisherige Spitzenreiter FC Braunschweig Süd unterliegt in Gifhorn, dem neuen Vierten, mit 1:4 und ist hinter Ölper nun Dritter. Werden von sämtlichen Teams an der Tabellenspitze alle Nachholspiele gewonnen, ist der Göttinger Herbstmeister, der 2015 noch ohne Sieg ist, noch immer Spitzenreiter.

In der ersten Hälfte läuft beim Gastgeber auf ungeliebtem tiefen Geläuf nicht viel zusammen. Die Ideen fehlen, die Steilpässe gehen ins Leere oder werden auf schnellem Untergrund zu lang. Unerwartet ist die Vorsfelder Führung dann aber doch, als Mackes einen Schuss von Benaissa so unglücklich abfälscht, dass der 2,03 Meter große SVG-Schlussmann Denny Cohrs die Bogenlampe trotz maximaler Streckung nur noch ins eigene Tor wegklatschen kann (43.). „In der ersten Halbzeit kam zu wenig über die Außen, und wir haben uns zu wenige Chancen erarbeitet“, kritisiert SVG-Trainer Knut Nolte später.

Was die Schwarz-Weißen an diesem Tag auszeichnet, ist, dass sie zu keiner Zeit aufgeben, auch wenn zum Schluss die Beine schwer werden. Vorsfelde zieht sich gegen Ende der Partie weit zurück, und trotzdem erarbeitet sich der Gastgeber eine Chance nach der anderen. Die besten hat Psotta, der freistehend über den Ball säbelt und gleich darauf einen Kopfball drüber setzt (62.) sowie in der Mitte verpasst (77.). Kurz danach wird ein Schuss von ihm über das Tor abgefälscht (79.). „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen“, resümiert Nolte. „Wir hatten Chancen genug, und die müssen wir verwerten. Dann holen wir wenigstens einen Punkt.“

SVG: Cohrs – Käschel, Gehrke, Strassemeyer, Mackes – Vicuna, Zekas (79. Thamm) – Ziegler (64. Freyberg), Evers, Kaul (46. Psotta) – Ismail. – Tor: 0:1 Benaissa (43.).
TSV Landolfshausen – Goslarer SC 08 II 0:1 (0:0). TSV-Trainer Ingo Müller sprach nach der Partie von einer „unnötigen und für uns typischen Niederlage“. In der ersten Hälfte sei man „mindestens gleichwertig“ gewesen und hatte nach zehn Minuten zwei gute Chancen ausgelassen. Für den zweiten Durchgang habe sich das Team dann viel vorgenommen, musste aber nach fünf Minuten und einem Stellungsfehler einen berechtigten Foulelfmeter und das Gegentor hinnehmen. „Da war das Ding schon fast gelaufen“, so Müller. Später hätte Goslar bei Kontern noch einige Tore machen können. „Die Spieler ackern, sie belohnen sich aber nicht“, resümierte Müller.

TSV: Rudolph – Schütze, Orak, Eschholz, Koch – Eikschen (65. D. Schulze), Zöpfgen, Hegeler, Kusch (53. Köhne) – Kraus, M. Schulze. – Tor: 0:1 Maresch (49./FE).

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