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SVG-Neuzugang Benjamin Zackenfels trifft auf Eintracht Northeim

Niedersachsenpokal SVG-Neuzugang Benjamin Zackenfels trifft auf Eintracht Northeim

Mittlerweile ist er 25 Jahre alt – und nach Göttingen zurückgekehrt. Der ehemalige Sparta-Fußballer Benjamin Zackenfels hat sich dem Oberliga-Aufsteiger SVG angeschlossen und trifft am Sonntag um 17 Uhr in der ersten Runde des NFV-Pokals auf seinen bisherigen Klub, den zukünftigen Ligakonkurrenten der Schwarz-Weißen Eintracht Northeim.

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Auf dem Platz ein Kämpfer: Benjamin Zackenfels (r.), hier noch im Trikot von Sparta.

Quelle: Heller

Göttingen. Zackenfels, dessen Heimat Lippoldsberg ist, selbst sieht sich nicht in der Rolle des klassischen Angreifers, eher kommt er aus der Tiefe des Raumes: „Eigentlich ist mein Platz im Mittelfeld, ich spiele lieber auf der Außenbahn“, sagt der Tischler, der seit acht Monaten mit seiner Freundin in Geismar wohnt und in Oedelsheim arbeitet. Bei der SVG fühlt er sich bereits nach kurzer Zeit sehr wohl, auch weil ihm am Sandweg das Gefühl vermittelt werde, dass er gebraucht wird. Das sei in Northeim zuletzt nicht der Fall gewesen.

Bei der Eintracht warf ihn ein schwerer Knorpelschaden zurück, erst am Ende seiner Zeit in Northeim wurde er wieder berücksichtigt. Der Knorpelschaden begleitet ihn nach wie vor. „Die Schmerzen sind fast immer da“, sagt er. Hoffnung, dass er wieder völlig regeneriert, gibt es nicht. Fußball will er weiter spielen, aber Schmerzmittel sind für ihn tabu. „Ich bin ein strikter Gegner von Tabletten“, unterstreicht er.

Am Sonntag sieht er seinen bisherigen Klub in der Favoritenrolle. „Die Offensive mit Hillemann, Zimmerman und meinem Kumpel „Siggi“ Sieghan gehört zum Besten, was es in der Oberliga gibt“, sagt der Bayern-Fan, der Northeim erneut einen Platz unter den besten Fünf zutraut. Für die SVG gehe es in der ersten Oberligasaison ausschließlich um den Klassenerhalt. „Es wird ganz schwer, aber wenn wir so spielen wie in den ersten Vorbereitungsspielen, schaffen wir es“, sagt Zackenfels. Die SVG müsse körperlich noch stärker werden, sonst gebe es gegen robuste Teams wie Jeddeloh ein böses Erwachen.

Zackenfels will im nächsten Jahr vielleicht ein Ingenieurs-Studium der Holztechnik mit dem Schwerpunkt Möbelbau in Angriff nehmen. „Mein Beruf ist mein Hobby, ich finde Möbelplanung und Design interessant“, berichtet er. Als Mittelfeld-Designer der SVG sieht er sich aber nicht. „Das überlasse ich anderen“, sagt er lachend.

Von Eduard Warda

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