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SVG: Viele Ausfälle, aber guter Ersatz

Fußball-Landesliga SVG: Viele Ausfälle, aber guter Ersatz

Dreht man die Tabelle der Fußball-Landesliga, tauschen die SVG und der FC Grone die Plätze. Die Kicker vom Sandweg grüßen von Platz zwei und greifen am Sonntag, 9. September, um 15 Uhr daheim gegen Eintracht Nord/Wolfsburg die Spitze an.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Aufsteiger rangiert auf dem vorletzten Rang und tritt zeitgleich bei der favorisierten Eintracht aus Northeim an.

SVG – Eintracht Nord/Wolfsburg. Vor einem Jahr sei ihm noch Angst und Bange geworden, wenn Alexander Hafner, René Illner und Jan Hoffmann ausgefallen wären, so SVG-Trainer Knut Nolte. Nun ist seine Elf so tief besetzt, dass er dem Duell mit dem Aufsteiger zuversichtlich entgegen blickt. „Natürlich fehlt ein solch routiniertes Trio immer. Aber mein Team ist gefestigt, um das zu verarbeiten“, sagt Nolte. Unterschätzen wird der 53-Jährige den Tabellenelften jedoch nicht. „Sie sind mit Vorsicht zu genießen“, erklärt er.

Zwar gab es zu Saisonstart zwei deftige Klatschen für die Gäste, mittlerweile haben sie sich aber an das Niveau in der Landesliga gewöhnt. „Zu Beginn waren sie zu stürmisch, wurden ausgekontert. Jetzt erwarte ich sie defensiver“, bemerkt Nolte. Vor allem müsse seine Mannschaft Acht geben, nicht durch einen Konter in Rückstand zu geraten wie zuletzt beim 0:1 in Vallstedt. Noch nicht spielberechtigt ist der junge Neuzugang Gerald Muwanga. „Er hat konditionell sowieso noch Arbeit vor sich, zeigt aber spielerisch gute Ansätze“, sagt Nolte über den Verteidiger.

Eintracht Northeim – FC Grone. Lange hat sich Goran Andjelkovic in Geduld geübt, stets beschworen, dass die Zeit für seine Mannschaft kommt. Nach dem 0:3-Pokal-Aus gegen Northeim am vergangenen Mittwochabend hat der Serbe aber genug. „Ich warte langsam drauf, dass es das Team mal richtig knallen lässt. Wenn das nicht von selbst läuft, werde ich kräftig nachhelfen“, sagt der Coach. In Northeim bietet sich dem Liga-Neuling Gelegenheit für Trotzreaktion und Revanche.

„Wir dürfen nicht eingeschüchtert agieren und müssen unsere Fehlpassquote minimieren“, erläutert Andjelkovic. Spielerisch sei der FC auf einem guten Weg, verinnerliche das schnelle Passspiel immer besser. „Manchmal vergessen wir aber, dass Fußball ein Laufsport ist.“ Auch mit einer Steigerung wird die Aufgabe beim Dritten schwierig. „Im Cup haben die nicht alles gezeigt“, vermutet Andjelkovic. Er hofft auf das Mitwirken des angeschlagenen Trios Nicola Grimaldi, Erkan Beyazit und Witali Nelson, um den formschwachen René Weska offensiv zu entlasten.

Von Rupert Fabig

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