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SVG bei Schlusslicht vor Sprung an Tabellenspitze

Fußball-Landesliga SVG bei Schlusslicht vor Sprung an Tabellenspitze

SVG-Trainer Knut Nolte fliegt – am Sonntagmorgen, 16. September, von Mallorca nach Hannover, wo er von Abteilungsleiter Thorsten Tunkel abgeholt wird, damit er rechtzeitig zum Anpfiff in Kästorf ist.

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SVG-Torgarant: Grzegorz Podolczak (l., hier gegen den Groner Erkan Beyazit) hat wie sein Bruder Krzysztof sechsmal getroffen.

Quelle: SPF

Göttingen. Die Schwarz-Weißen haben im Auswärtsspiel beim Schlusslicht die Möglichkeit, die Tabellenführung der Fußball-Landesliga zu übernehmen, vorausgesetzt Spitzenreiter Freie Turner Braunschweig stolpert am Tag zuvor in der Partie bei Tuspo Petershütte. Der FC Grone befindet sich nach dem 2:0-Erfolg in Northeim im Aufwind und tritt nun am Sonntag beim neuen Tabellennachbarn SC Gitter an. Angepfiffen werden die Partien der Göttinger Teams um 15 Uhr.

SSV Kästorf – SVG. Der Gastgeber hat als selbsternannter Titelkandidat zu Beginn der Saison Schiffbruch erlitten und steht nun mit null Punkten, lediglich einem erzielten Treffer und als Tabellenletzter da. „Das ist schon überraschend“, sagt SVG-Trainer Nolte. Dabei wurde mit Kosta Rodrigues ein Ex-Profi von Eintracht Braunschweig nachverpflichtet. Während die Schwarz-Weißen Eintracht Nord Wolfsburg am vergangenen Wochenende mit 8:0 vom Platz fegten, kam der SSV gegen den Aufsteiger nicht über ein 1:1 hinaus.

„Es wird schwer genug, denn Kästorf muss da unten raus“, warnt Nolte vor der anstehenden Aufgabe. Mahsum Orak ist privat verhindert, Alex Hafner und René Illner sind noch nicht wieder fit, und Tomas Zekas laboriert an Wadenproblemen. Dafür ist Jan Hoffmann wieder dabei. Das Schützenfest der Podolczak-Brüder gegen Wolfsburg will Nolte nicht überbewerten, „sie sind nicht allein unsere Mannschaft. Wichtig ist, dass sie Bälle aus dem Mittelfeld kriegen.“ Doch allein die Podolczaks könnten jedem Gegner Angst einflößen, räumt der Trainer ein.

SC Gitter – FC Grone. Im Duell zweier Aufsteiger müsste der FC nur die gleiche Taktik wie beim 2:0 in Northeim anwenden und hätte nach dem Schlusspfiff sieben Punkte auf dem Konto. „Wenn das so einfach wäre“, sagt Trainer Goran Andjelkovic. Richtig sei, dass Grone gegen eine Mannschaft wie Gitter Farbe bekennen muss. „Das ist ein Aufsteiger, da musst die Punkte holen“, betont der Coach. Teams wie Northeim seien kein Maßstab, aber Gitter sei ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg.

Erkan Beyazit wollte am gestrigen Donnerstagabend wieder ins Training einsteigen, ein Einsatz kommt für ihn aber wohl zu früh. Auch Jan Lehrke fällt aus, er hat sich im Spiel gegen Northeim einen Muskelfaserriss zugezogen. Ansonsten kann Andjelkovic aber nicht klagen, „es sind fast alle Mann an Bord“.

Gitter sei „eine kampfstarke Truppe und ziemlich robust“, sagt der Trainer. „Das Spiel selbst machen können die wohl nicht.“ So gesehen, muss sich im Vergleich mit dem Northeim-Spiel wohl oder übel die Taktik etwas ändern. Als Favorit gehe Grone aber keineswegs in die Partie. „Wir haben vier Punkte. Nicht mehr und nicht weniger.“

Von Eduard Warda

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