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SVG schockt FC Eintracht Northeim

NFV-Pokal SVG schockt FC Eintracht Northeim

Die SVG hat das erste Prestigeduell gewonnen und den favorisierten FC Eintracht Northeim aus dem NFV-Pokal geworfen. Trotz des krankheitsbedingten Fehlens ihres Trainers Knut Nolte gewannen die Schwarz-Weißen vor 522 Zuschauern im Gustav-Wegner-Stadion mit 5:2 (1:1, 1:1) nach Elfmeterschießen.

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Göttingens Jan-Niklas Linde (M) spielt gegen Northeims Valentin Jäkel (r).

Quelle: Swen Pförtner

Northeim. „Ich bin einfach nur glücklich. Das ist ein toller Einstand für mich. Das Team ist meine neue Familie, die SVG mein neues Zuhause“, sagt SVG-Keeper Omar Younes aufgelöst. Der 20-jährige syrische Neuzugang hatte mit einer starken Rettungsaktion gegen Melvin Zimmermann Mitte der zweiten Hälfte und dem parierten letzten Elfmeter (erneut gegen Zimmermann) entscheidenden Anteil am Pokal-Coup der Göttinger.

Starker Beginn und verdiente Führung

Nach starkem Beginn und der verdienten Führung durch den pfeilschnellen Yannik Freyberg (33.) übernahmen die favorisierten Northeimer im Duell der beiden Fünftligisten ab der 40. Minute die Initiative. Dass die SVG in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich hinnehmen musste, war allerdings ärgerlich. Die Gäste hätten resoluter verteidigen können, so jedoch stand nach einer kleinen Fehlerkette Zimmermann frei. Der Torjäger hatte aus kurzer Distanz keine Mühe.

Die SVG hat das erste Prestigeduell gewonnen und den favorisierten FC Eintracht Northeim aus dem NFV-Pokal geworfen. Trotz des krankheitsbedingten Fehlens ihres Trainers Knut Nolte gewannen die Schwarz-Weißen vor 522 Zuschauern im Gustav-Wegner-Stadion mit 5:2 (1:1, 1:1) nach Elfmeterschießen.

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Nach der Pause wurde die Partie zäh. Die SVG verlegte sich komplett aufs Kontern. Northeim wusste mit dem Ballbesitz wenig anzufangen, ließ Ideen, Esprit und Gedankenblitze aus dem Mittelfeld heraus vermissen. Allerdings erarbeiteten sich die Gastgeber zahlreiche Standards. Doch spätestens in SVG-Abwehr-Chef und Verteidigungsminister Jan Hoffmann fanden die Northeimer ihren Meister.

Elfmeterschießen war eine klare Angelegenheit

Das Elfmeterschießen war dann eine klare Angelegenheit. Während die SVGer Micha Alexander, Josu Vicuna, Alexander Burkhardt und Stephan Kaul Northeims Keeper Moritz Köhler immer in die falsche Ecke schickten, war Younes oft nah am Ball. Für Northeim traf somit nur Thorben Rudolph, und die Sandweg-Elf bejubelte um 19.04 Uhr Sieg und Einzug ins Achtelfinale.

„Das muss ich nicht jeden Tag haben“, sagte SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel, der gemeinsam mit Piotr Podolczak und Spieler Jan Hoffmann das Interims-Trainer-Gespann bildete, und fügte an: „Wir haben die Aufgabe heute als Team gelöst und können stolz auf uns sein.“

SVG: Younes - Burkhardt, Keseling, Hoffmann, Linde - Alexander, Galante (52. Vicuna) - Wiederhold (90. Mittas), Evers, Freyberg - Diop (53. Kaul). - Tore: 0:1 Freyberg (33.), 1:1 Zimmermann (45. +2).

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