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SVG ist Spitzenreiter nicht gewachsen

SVG ist Spitzenreiter nicht gewachsen

Fußball-Oberligist SVG Göttingen 07 hat seine Talfahrt nicht bremsen können. Auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg unterlag er Liga-Primus SSV Jeddeloh 2:6 (1:2). Zur Enttäuschung des Trainer und der 150 Zuschauer ließen die Schwarz-Weißen überlebensnotwendige Tugenden vermissen.

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Mit vereinten Kräften versuchen Stephan Kaul, Jan-Patric Ziegler und Jan-Niklas Linde (v.l.), Jeddelohs Sebastian Plog den Ball abzunehmen.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. „Wir haben in der Abwehr einfach nur blauäugig gespielt. Das war katastrophal. Wir haben nicht ansatzweise das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben“, zürnte Knut Nolte nach dem Spiel. Der SVG-Trainer sprach zwar davon, dass die SVG immer als Team verliere oder gewinne, jedoch hatte die Innenverteidigung seinen Unmut auf sich gezogen: „Wir haben da ja kaum Zweikämpfe geführt. Und der Elfmeter kurz nach Wiederanpfiff zum 1:3 war nicht nur dumm, sondern auch tödlich für uns.“ Julian Keseling sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (47.).

Natürlich weiß auch Nolte, dass die SVG einen Sahnetag hätte erwischen müssen, um gegen das Top-Team des SSV Jeddeloh eine reelle Chance auf einen Sieg haben zu können. Doch davon waren die Schwarz-Weißen meilenweit entfernt. Spielerisch gab es für die etwa 150 Zuschauer eher saure Sahne. Und das auch noch auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz.

Die Kontertaktik der SVG war erneut durch schnelle Gegentore früh über den Haufen geworfen worden. Das war es auch, was Nolte so zornig machte: „Wir fangen uns ständig so frühe Tore. Wir nehmen uns in der Kabine so viel vor und verpennen dann zweimal den Beginn. Auch nach dem zwischenzeitlichen 1:1 müssen wir einfach kompakter stehen.“

Doch weder die Abstände im 4-2-3-1-System stimmten, noch der Einsatz. Und so hatten die technisch top ausgebildeten und sehr variabel aus einem offensiven 4-3-3-System agierenden Gäste oftmals leichtes Spiel - besonders über die starke rechte Angriffsseite. Farbe ins Spiel brachte die SVG mit den Bällen. Drei verschiedenfarbige Spielgeräte kamen zum Einsatz. So erzielte Jeddeloh das 1:0 mit einem roten Ball, die SVG traf mit einem weißen Leder zum 1:1 ein. Die erneute Führung markierte dann Jeddelohs Bennert mit einem gelben Spielgerät. Gespielt wurde dann meistens mit dem weißen Ball. „Ich weiß auch nicht, wer sich so etwas ausdenkt. Meine Entscheidung war das nicht“, grantelte Nolte.

SVG: Younes - Linde, Hoffmann, Keseling, Mittas - Galante (62. Brandt), Alexander - Ziegler, Evers, Freyberg - Kaul (58. Diop). - Tore: 0:1 Samide (8.), 1:1 Freyberg (18.), 1:2 Bennert (26.), 1:3 Oltmer (47.), 1:4 Celik (59.), 2:4 Freyberg (68.), 2:5 Celik (75.), 2:6 Oltmer (80.).

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