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SVG verschenkt möglichen Sieg

Fußball-Landesliga SVG verschenkt möglichen Sieg

Die SVG bleibt auch im vierten Landesliga-Heimspiel ungeschlagen. Im Verfolgerduell brachten die Gastgeber den MTV Gifhorn an den Rand der ersten Niederlage, mussten sich am Ende aber mit einem 2:2 (1:0) zufrieden geben.

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Versucht den Ball zu kontrollieren: Der SVGer Yannik Freyberg (r.) wird von Gifhorns Mathes Hashagen bedrängt.

Quelle: CR

Göttingen. Der Treffer zum vierten Unentschieden das Gegners fiel in der 90. Minute, als Tobias Höfel im Strafraum eine Unachtsamkeit der SVG-Abwehr zum Ausgleich nutzte – auch zum Leidwesen von Kapitän Jan Hoffmann.

„Das war völlig unnötig“, ärgerte sich Trainer Knut Nolte auch schon über das 1:1, als Kim Marvin Kemnitz den Ball in das Göttinger Tor „mogelte“. „In den letzten Spielen resultierten drei der vier Gegentore aus Standards“, sah der Coach Handlungsbedarf: „Das darf einfach nicht passieren.“

„Aus dem Spiel heraus hat sich Gifhorn eine Torchance erarbeitet, und das war das 2:2“, meinte SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel, der vor der Begegnung „viel Geduld“ einfordert hatte und sich damit an das 1:0 gegen Gifhorn in der vergangenen Saison erinnerte: „Das Tor ist damals in der 90. Minute gefallen.“

So lange mussten die Zuschauer dieses Mal nicht warten. Sekunden vor dem Pausenpfiff erwischte Krzysztof Podolczak noch das Leder und schoss seinen siebten Saisontreffer zum 1:0 ein, nachdem zuvor eine dicke Torchance von Micha Alexander  nur knapp am Gehäuse vorbeigegangen war. Und das in einem „hart umkämpften Spiel“, meinte Daniel Kornet, der das engagiert geführte Match mit einem Pferdekuss zu spüren bekam und daher bereits in der 41. Minute das Feld verlassen musste.

Für den privat verhinderten Verteidiger Christoph Schlieper war Johannes Zerhusen dabei, mit dem der Trainer sehr zufrieden war: „Er hat in der Innenverteidigung gut abgeräumt.“

Die Defizite sah Knut Nolte in den „nicht genutzten Konterchancen“. Die Podolczak-Brüder hatten im Abschluss wenig Glück oder scheiterten in der zweiten Halbzeit immer wieder am Gästetorwart Michael Krauskopf, der den engagiert spielenden  MTV Gifhorn über weite Strecken in der Partie hielt.

Doch auch die SVG ließ nicht locker, trug den Ball aus der Defensive heraus nach vorn und wurde in der 87. Minute belohnt, als Grzegorz Podolczak eine Lücke zum umjubelten 2:1 fand – ebenfalls sein siebter Treffer. Doch die Freude hielt nicht lange. Drei Minuten später fiel das 2:2 durch ein „dummes Tor“, wie der Trainer zu Recht kritisierte.

SVG : Bitow – Kornet (41. Orak), Hoffmann, Zerhusen, Alexander – Freyberg (88. Strauss), Evers, Zekas, Benseler (70. Psotta) – K. Podolczak, G. Podolczak.
Tore : 1:0 K. Podolczak (45.), 1:1 Kemnitz (69.) 2:1 G. Podolczak (87.), 2:2 Höfel (90.).

nd

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