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SVG will Hinrunden-Sieg bestätigen

Fußball-Oberliga SVG will Hinrunden-Sieg bestätigen

Der 1. FC Wunstorf, am Sonntag nächster Gegner des Oberligisten SVG Göttingen, wird angeführt von einem ehemaligen „Zebra“: Deniz Aycicek hat bis zur vergangenen Saison beim MSV Duisburg gespielt. Anpfiff des Spitzenspiels zwischen dem Tabellenzweiten und dem Fünften ist um 15 Uhr.

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Josu Vicuna (M.) kehrt in den SVG-Kader zurück.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Aycicek war für Wunstorf zuletzt beim 2:3 gegen Spitzenreiter und Aufstiegsabonnent Lupo Martini Wolfsburg Doppeltorschütze. Dazu kommen Akteure wie Daniel Boateng - für SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel einer der besten Mittelstürmer der Liga - und Abwehrchef Benjamin Halstenberg, dessen Bruder Marcel beim Zweitligisten RB Leipzig spielt und der in der laufenden Saison bereits fünfmal getroffen hat. „Die haben sich vor der Saison hochkarätig verstärkt“, unterstreicht Tunkel.

Auf der anderen Seite hat die SVG das Hinspiel mit 2:0 gewonnen - für Halstenberg eine unnötige Niederlage: „Gegen eine Mannschaft wie Göttingen hätten wir nicht verlieren müssen“, sagte der 29-Jährige im Interview mit dem Sportbuzzer Hannover. „So etwas motiviert uns natürlich zusätzlich“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte. „Immerhin haben wir mittlerweile in 17 Begegnungen nicht verloren.“

Beim 2:2 in Jeddeloh am vergangenen Wochenende stellte der Göttinger Oberligist zudem einmal mehr seine Nehmerqualitäten unter Beweis, ließ sich auch vom zwischenzeitlichen 1:2 nach einer 1:0-Führung nicht verunsichern. „Das Spiel war schlecht, aber es war gut, dass wir einen Punkt geholt haben“, sagt Nolte.

Wunstorf, findet der Göttinger Trainer, verfüge über körperlich robuste Spieler, sei eine „saustarke Mannschaft“ - auch wenn der Sieg im ersten Aufeinandertreffen an Göttingen ging. „Die haben den Kampf um Platz zwei noch nicht aufgegeben“, ergänzt Abteilungsleiter Tunkel. Der zweite Platz in der Oberliga berechtigt zur Regionalliga-Relegation.

Der Platz in Göttingen, der Rasenplatz, scheint am Sonntag bespielbar zu sein. „Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt Tunkel. Das Spielfeld sei unter der Woche gewalzt worden, eine endgültige Entscheidung falle aber erst am Sonntagmorgen. „Wir wollen das Spiel auch durchziehen, denn wenn in der nächsten Woche wirklich Schnee fallen sollte, könnten wieder einige Partien ausfallen“, so Tunkel.

Der neue Kunstrasenplatz scheidet als Ausweichmöglichkeit erneut aus. „Wir können einfach die Sicherheitsvoraussetzungen nicht leisten“, sagt der Vorsitzende Reinhold Napp - unter anderem hat der Verband die Kapazität des Spielfeldes auf 250 Zuschauer beziffert. „Den 251. Zuschauer müssten wir abweisen“, so Napp.

Für die Begegnung mit Wunstorf steht zwar Vicuna wieder bereit, allerdings fallen Alexander und Burkhardt, der sich eine Grippe eingefangen hat, definitiv aus. Dem Trainer kann das jedoch nichts anhaben. „Wir lassen uns gar nicht aus der Ruhe bringen“, sagt Nolte.war

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