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SVG wird kalt erwischt

Fußball-Oberliga SVG wird kalt erwischt

Hängende Köpfe am Sandweg: Fußball-Oberligist SVG Göttingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen den MTV Gifhorn vor 120 Zuschauern mit 1:2 (1:1) verloren - und dabei Chancen für zwei Spiele verballert.

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Versuchte sich unermüdlich durchzusetzen: SVG-Stürmer Yannik Freyberg (l.), hier im Zweikampf mit dem Gifhorner Lukas Grega.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Die kleine Erfolgsstory der Schwarz-Weißen ist auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg gerissen, weil der Gastgeber im letzten Heimspiel des Jahres eine enorm schlechte Chancenverwertung an den Tag legte. Insbesondere vor der Pause hätte die SVG zwei bis drei Tore mehr schießen müssen.

Auf der anderen Seite hatte Torwart Omar Younes wieder einmal nicht seinen besten Tag erwischt. Trainer Knut Nolte sprach im Anschluss von zwei Torwartfehlern, die Gifhorn jubeln ließ. Zumindest das erste Tore ging ganz klar auf die Kappe des Syrers, als er unter einem Eckball durchsegelte und so das 0:1 durch Drmac erst möglich machte (6.).

Danach aber kam die SVG auf, doch was machte sie daraus? Zu wenig, kann die Antwort nur lauten. Erst scheiterte Diop am Bein des herauslaufenden Gifhorn-Keepers (12.), dann sprang auch noch der Schiedsrichter den Schwarz-Weißen zur Seite: Der eifrige Freyberg hatte im Strafraum einen Haken zu viel geschlagen und wurde eventuell auch leicht berührt - gerechtfertig war der Pfiff damit aber nicht. Evers nahm das Geschenk jedoch nicht an, scheiterte an MTV-Keeper Krull (17.). Kurios: Krull ließ den Ball abklatschen, Freyberg kam heran und wurde weggeschubst. Diesmal blieb der fällige Elfmeterpfiff aber aus.

Weiter ging es mit SVG-Überlegenheit und vergebenen Chancen: Freyberg köpfte völlig frei daneben (19.) und legte den Ball an Krull und am Tor vorbei (35.). Einzig Evers traf, das aber wunderschön. Eine zu kurze Abwehr schlenzte er aus 25 Metern sehenswert in die rechte obere Ecke (27.). Das 1:1 zur Pause war aber aus SVG-Sicht zu wenig.

Auch in der zweiten Hälfte hatte die SVG die besseren Chancen, ohne aber so überlegen zu agieren wie noch vor der Pause. Den schönsten Angriff des Spiels, beförderte Mackes nach Kopfballablage ins Tor, der Schiedsrichter entschied jedoch auf Abseits (54.). Fast zum Verzweifeln war Vicunas Ladehemmung, als er nur schießen brauchte, sich aber für ein Dribbling entschied. Der schließlich abgelegte Ball wurde dann von Evers aus der zweiten Reihe neben das Tor befördert (70.).

Es kam, wie es kommen musste. Der MTVer Luczkiewicz fasste sich aus 25 Metern ein Herz und trat das Spielgerät ansatzlos ins linke Eck - ein Sonntagsschuss, bei dem Younes vielleicht etwas weit vor dem Tor stand, der aber auch, vom Wind unterstützt, immer länger wurde (74.).

„Die schießen dreimal aufs Tor und zweimal ist der Ball drin“, ärgerte sich Nolte hinterher. „Wir hätten heute gewinnen müssen.“ Sein Team habe die Chance verpasst, sich vom Tabellenkeller abzusetzen, klagte er. Kleiner Lichtblick für den Trainer: Zum 1. Januar kehrt der Ex-Keeper Denny Cohrs wieder zurück an den Sandweg. - Tore: 0:1 Drmac (6.), 1:1 Evers (27.), 1:2 Luczkiewicz (74.).

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