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Schmiedekind: „Meine Jungs geben nie auf“

Bezirksliga Schmiedekind: „Meine Jungs geben nie auf“

Der SV Germania Breitenberg bekommt es mit einem besonders treffsicheren Trio zu tun, der SV BW Bilshausen ist der erste Gegner einer Mannschaft, die sich Anfang der Woche von ihrem Trainer getrennt hat, und der SV Seeburg hat eine Gemeinsamkeit mit seinem Kontrahenten entdeckt. Die Schuhe am 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga werden am Sonntag um 14.30 Uhr geschnürt.

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Hat mit Bilshausen Heimrecht: Hans Scholle (rechts), hier im Zweikampf mit Sparta Göttingens Lars Witschewatsch.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. SV Germania Breitenberg – SCW Göttingen. Breitenbergs Kader schrumpft und schrumpft. Zu den Ausfällen aus der Vorwoche hat sich jetzt auch noch Patrick Thomae gesellt, der sich im Training eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen hat. „Er ist unglücklich gefallen“, berichtet Germania-Trainer Tobias Dietrich. Nichtsdestotrotz: „Wir schicken elf Spieler auf den Platz, und die können gegen jeden gewinnen.“ Da sei der Tabellenzweite aus Weende nicht ausgenommen.

Etwas mulmig wird Dietrich allerdings, wenn er auf die Heimbilanz seiner Elf (nur vier Punkte aus sieben Spielen) und die Auswärtsbilanz der Göttinger (16 Zähler aus sieben Partien) guckt. Er weiß auch, dass der SCW mit starken Offensivkräften anreist. „Bianco, Blum und Bauer, das sind schon Namen“, meint Dietrich. Recht hat er. Zusammen haben diese drei bisher 26 Mal getroffen.

SV Seeburg – SSV Nörten-Hardenberg. „Gegen Nörten rechnen wir uns in jedem Fall etwas aus“, sagt Seeburgs Coach Daniel Otto. Live gesehen hat er den SSV in dieser Spielzeit zwar noch nicht, anhand der Ergebnisse, stuft er den Gegner allerdings als schlagbar ein. „Mal scheinen sie gute, mal schlechte Tage zu haben. Ähnlich wie wir.“

Einen schlechten Tag hatten die Seeburger in der zurückliegenden Woche, als sie im Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Tuspo Weser-Gimte (0:5) gleich zwei Spieler verloren: bereits vor Spielbeginn Keeper Kai Grobecker, der sich beim Aufwärmen an der Schulter verletzte und nach gespielten 50 Minuten Benedikt Curdt mit einem gebrochenen Handgelenk. „Ob Kai am Sonntag im Tor stehen kann, entscheidet sich beim Abschlusstraining. Ich bin da aber sehr optimistisch“, sagt Otto. Mindestens drei Wochen fällt indes Curdt aus.

Auch Seeburgs Knipser vom Dienst, André Rudolph, steht weiterhin nicht zur Verfügung. „Ein angeschlagener André Rudolph ist eben nicht so wertvoll, wie ein fitter“, sagt Otto. Geplant sei es, dass Rudolph seine Fußverletzung komplett auskuriere, damit er seinem Team dann in den drei letzten Spielen vor der Winterpause noch helfen kann, gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion zu punkten.

SV BW Bilshausen – SV Dostluk Spor Osterode. Die Landesliga-Absteiger aus dem Harz haben in ihren beiden zurückliegenden Spielen ordentlich Federn gelassen. Jeweils 1:2-Niederlagen gab es für sie gegen den SV Südharz und den SV Seeburg. Die Folge: Osterodes Trainer Dieter Braunschweig, der das Team im Jahr 2009 in die Landesliga führte und mit diesem dort 2010 den Titel gewann, steht nicht mehr an der Seitenlinie. „Dementsprechend werden sie auch aufspielen“, sagt Bilshausens Coach Rüdiger Schmiedekind.

Die 0:6-Niederlage vor Wochenfrist gegen Sparta Göttingen hätten seine Schützlinge bestens weggesteckt. „Die können mit so etwas umgehen.Wenn wir verlieren, verlieren wir eben richtig“, sagt Schmiedekind, der auch Positives aus der Pleite, die definitiv zu hoch ausgefallen sei, zog: „Meine Jungs geben nie auf.“

Was für ein Kaliber die Osteröder seien, zeige die Tatsache, dass es sich die Mannschaft leisten könne, einen Josef Maffenbeier auf die Bank zu setzen.Diesen Luxus haben die Eichsfelder in keinster Weise. Vorne fehlen derzeit Robin Jüttner, Xavier Rosenthal und Dennis Ellrott. André Venjakob und Bastian Rohland sind angeschlagen, und auch Marvin Hollenbach, der seine Rotsperre abgesessen hat, wird den Bilshäusern aus beruflichen Gründen im Heimspiel gegen Dostluk Spor nicht zur Verfügung stehen.

Von Kristin Kunze

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Für Spannung ist an diesem Spieltag in der Frauenfußball-Landesliga gesorgt, denn für die beiden Eichsfelder Mannschaften aus Renshausen und Breitenberg stehen wegweisende Partien an. Der Tabellenzweite Renshausen erwartet den Dritten Braunschweiger SC Acosta, und die Breitenbergerinnen spielen gegen Holzland und damit gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. In der Bezirksliga will der SV Bernshausen gegen Sparta Göttingen II die nächsten drei Heimpunkte einfahren.

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