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Sechs Spieler verlassen Breitenberg

Fußball-Bezirksliga Sechs Spieler verlassen Breitenberg

Mit einem personell stark veränderten Kader wird der SV Germania Breitenberg in die neue Fußball-Bezirksliga-Saison gehen. Gleich sechs Akteure, die in der abgelaufenen Spielzeit noch das Germania-Trikot trugen, werden das in der anstehenden Serie nicht mehr tun.

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Stürmer Mateusz Wolanski (Mitte), hier gegen den SC Weende, wird künftig seine Tore für Wacker Teistungen schießen.

Quelle: Richter

Breitenberg. Torjäger Mateusz Wolanski wechselt zu Wacker Teistungen, Markus Kapusniak zum TSV Nesselröden und Jeton Morina zieht es zurück zu Kreisligist SG Rhume. Auch Arbon Morina wird den Breitenberg verlassen. Jan-Christoph Koch nimmt ebenso eine Auszeit wie Benjamin Nolte, den hartnäckige Patellasehnenprobleme plagen. „Zum Glück ist es kein Riss. Er soll seine Verletzung jetzt aber erst einmal in Ruhe auskurieren, bevor er wieder in den Trainings- und Spielbetrieb einsteigt“, sagt Breitenbergs 1. Vorsitzender Bernd Deppe.

Besonders der Verlust von Stürmer Wolanski, der mit elf Toren der treffsicherste Breitenberger in der vergangenen Saison war, schmerzt die Verantwortlichen. „Das tut weh, denn er ist ein richtig starker Spieler“, gibt Deppe zu.  Mit dem dynamischen Rückkehrer Bastian Vogt sowie Tim Kneusels, der wie Vogt vom SV Bad Lauterberg kommt, sollen Spielstärke und Torgefahr aus dem Mittelfeld heraus steigen. Hoffnung macht, dass die Langzeitverletzten sich voraussichtlich rechtzeitig zum Start der Vorbereitung fit melden werden.

Offensivkraft Argjend Sulemanaj hat seinen Syndesmosebandriss auskuriert, auch auf den torgefährlichen Kapitän Marvin Krukenberg, den ein Innenbandriss im Knie  im Saison-Schlussdrittel zur Pause zwang, hoffen Deppe und Spielertrainer Timo Friedrichs.

Mit Dennis Dornieden, der schon in der Endphase der Serie 2014/15 zum Einsatz kam, und dem vielseitig einsetzbaren Jonas Brämer stoßen zwei Talente von der A-Junioren des JFV Rotenberg neu hinzu. „Wir wollen sie langsam heranführen, aber das sind mit Sicherheit Spieler, auf die man hoffen kann“, unterstreicht Deppe.

Mit Angelo Deppe, Julian Hartmann und dem vor zwei Jahren aus der Seulinger Jugend gekommenen Ramon Busch habe die Germania zuletzt gute Erfahrungen gemacht, was den Einbau von Nachwuchskräften angeht, unterstreicht Deppe: „Wir haben nicht so einen großen Kader und bauen daher auf die Jugend.“ Um Ausfälle besser kompensieren zu können, wünscht sich Friedrichs deshalb noch „ein bis zwei Spieler mehr“. Grundsätzlich stehe der Kader für die neue Saison jedoch, verrät der 28-Jährige.

Nachdem die positiv zu Ende gegangene Zittersaison mit der Mannschaftsfahrt nach Hamburg endgültig abgehakt ist, richten die Germanen den Blick nun nach vorne. Wichtig, sagt Deppe, sei vor allem, dass das Verletzungspech nicht so gnadenlos zuschlägt wie zuletzt. Denn auf noch eine Saison, in der der Klassenverbleib erst am letzten Spieltag perfekt gemacht wird, haben der Vorsitzende und der Spielertrainer keine Lust mehr. „Das“, beteuert Friedrichs, „will ich nicht noch einmal mitmachen.“

Von Christian Roeben

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