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Seeburg will gegen Ex-Trainer Revanche nehmen

Fußball-Bezirksliga Seeburg will gegen Ex-Trainer Revanche nehmen

Der siebte Spieltag der Fußball-Bezirksliga wird aus Eichsfelder Sicht bereits am Sonnabend eingeläutet. Um 16 Uhr wird die Partie von Aufsteiger SV Seeburg gegen Sparta Göttingen angepfiffen. Am Sonntag greifen dann auch der SV Germania Breitenberg und der SV BW Bilshausen in das Geschehen ein.

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Bereit, um Werratal die erste Saisonniederlage beizubringen: Bilshausens Dennis Ellrott (l.).

Quelle: Tietzek

Eichsfeld. Während die Breitenberger nach Walkenried reisen, wollen die Bilshäuser auf eigenem Platz Tabellenführer SG Werratal nur zu gerne die erste Saisonniederlage beibringen.

SV Seeburg – Sparta Göttingen (Sonnabend, 16 Uhr). Beide Kontrahenten standen sich bereits am vergangenen Mittwoch im Bezirkspokal gegenüber. Der Verlauf der Partie war fast ein Spiegelbild des Spiels der Seeburger in Breitenberg. Auch dort ging man durch André Rudolph in Führung, kassierte jedoch in der zweiten Halbzeit noch Gegentore und musste den Platz als Verlierer verlassen. „Wir müssen es schaffen, jetzt auch mal einer starken ersten Halbzeit eine ebenso starke zweite Halbzeit folgen zu lassen“, fordert Seeburgs Trainer Daniel Otto deshalb. Ob Torschütze Rudolph auflaufen kann, ist nach seiner Fußverletzung, die er sich im Pokal zugezogen hatte, aber noch fraglich. Bei Dennis Bobbert, den ein malader Oberschenkel zuletzt zum Zuschauen verdammte, ist Trainer Otto optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass Dennis spielen kann.“

Um Sparta, in deren Reihen mit Trainer André Metenyszyn und Artem Konrat, der am Mittwoch das zweite Göttinger Tor erzielte, zwei ehemalige Seeburger stehen, in Bedrängnis bringen zu können, müsste seine Mannschaft sich die Kräfte einteilen, nicht schon im ersten Durchgang permanent Druck machen, empfiehlt Otto. Das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Trainer Metenyszyn sei für seine Spieler zwar etwas besonderes, ändere aber nichts an ihrer Einstellung, beteuert Otto: „Die Jungs geben sowieso immer Vollgas.“

SV Bilshausen – SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr). Für die junge Mannschaft von Trainer Rüdiger Schmiedekind lief es zuletzt richtig gut. Die Eichsfelder reihten gegen Sudheim, Bremke und Denkershausen/Lagershausen drei Zu-Null-Siege in Folge aneinander.  „Nach dem 0:6 in Osterode sind die Jungs wach geworden“, erklärt Schmiedekind. Hellwach müssen sie sich auch am morgigen Sonntag präsentieren, dann nämlich stellt sich Tabellenführer SG Werratal am Sandweg vor. Für die jungen Bilshäuser wird das Duell mit dem Liga-Primus zu einem echten Härtetest, glaubt ihr Trainer: „Werratal hat bislang super gespielt und ist klarer Favorit. Für uns wird das aber ein ganz einfaches Spiel, denn wir haben nichts zu verlieren.“

Zu Hause kassierten die Blau-Weißen noch keine Niederlage - diese Serie soll auch nach dem Spiel gegen Werratal, die bislang sieben ihrer acht Spiele gewannen, noch Bestand haben. „Wir werden alles versuchen“, kündigt Schmiedekind an, warnt jedoch vor einem Gegner, der bislang „total stark ist und vorne zwei schnelle Stürmer besitzt, die brutal draufgehen.“ Gut, dass die Bilshäuser Viererkette zuletzt sicher stand. Innenverteidiger Stefan Meyer ist nach wie vor verletzt, hat aber in dieser Woche trotz seines Bänderrisses schon wieder mittrainiert. Ob Meyer am morgigen Sonntag auch auflaufen wird, das will Bilshausens Trainer noch abwarten. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, so Schmiedekind, der erwägt, dem einen oder anderen jungen Spieler eine Pause zu gönnen. Eventuell steht auch Stürmer Sven Heinrich zur Verfügung. „Das wäre gut, denn wir wollen versuchen, auch selber offensiv zu agieren“, erklärt Bilshausens Coach.

SV Südharz-Walkenried – SV Germania Breitenberg (Sonntag, 15 Uhr). Tobias Dietrich, Trainer des SV Germania Breitenberg, freut sich auf die Auswärtspartie, haben doch seine Jungs in den vergangenen Wochen dort immer eine deutlich bessere Figur als vor eigenem Publikum abgegeben. „Ich finde, wir spielen auf fremden Plätzen viel entspannter, sind viel spielfreudiger. Wobei ich allerdings nicht weiß, woran das liegt“, meinte der Coach.
Die letzten Siege in Sudheim und gegen Seeburg daheim sollten seiner Mannschaft das nötige Selbstvertrauen gegeben haben, um auch gegen Südharz bestehen zu können. Gefährlich in den Reihen der Platzherren ist zweifelsohne Keven Ball,  dem die Breitenberger aber keine Sonderbewachung zukommen lassen werden. „Er wird im Raum genommen, aber dort natürlich ganz eng“, so Dietrich.

Von Vicki Schwarze
und Christian Roeben

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