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Sparkasse & VGH-Cup: Bovender SV will Balance finden

Begeisterung auf die Ränge übertragen Sparkasse & VGH-Cup: Bovender SV will Balance finden

Es ist eine Gratwanderung, die bei fast jedem Sportevent gemeistert werden muss – und zwar vor allem im Nachwuchsbereich: Das optimale Verhältnis zu finden aus Spaß auf der einen Seite und sportlicher Ambition auf der anderen.

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„Der Spaß darf nicht auf der Strecke bleiben“: Trainer Daniel Vollbrecht (links) und seine Bovender fiebern dem Lokhallen-Turnier entgegen.

Quelle: EF

Bovenden. Diese Balance suchen auch die A-Junioren-Fußballer des Bovender SV beim Sparkasse & VGH-Cup, der ab dem 8. Januar 2015 in der Lokhalle ausgetragen wird. „Wir möchten unbedingt zeigen, dass wir eine Mannschaft mit großem Zusammenhalt sind, die Spaß am Fußball hat“, sagt Trainer Daniel Vollbrecht einerseits, verdeutlicht aber andererseits: „Und auch, dass wir ein Team mit gesundem Ehrgeiz sind, das sich optimal auf das Turnier vorbereitet hat.“

So trainiert der BSV, der derzeit ungeschlagener Tabellenführer in der Kreisliga ist, zweimal wöchentlich speziell auf seine Teilnahme an der 26. Austragung des internationalen A-Junioren-Turniers hin. Neben der Weender Soccer-Halle wird dazu auch die neue Bovender Errungenschaft eifrig genutzt: „Wir trainieren auch auf unserem Kunstrasenplatz – auf einer Spielfeldgröße, welche an die Maße des offiziellen Sparkasse-VGH-Cups angepasst ist“, verrät Vollbrecht, der bereits seit sechs Jahren Trainer des Teams ist.

Dass das Turnier trotz aller Ambition eine große Freude werden wird, davon ist der Coach überzeugt: „Ich kann den Zuschauern versprechen, dass die Begeisterung von der Mannschaft auch auf die Ränge übertragen wird“, sagt er. Seinen Spielern werde vermutlich „vor allem das erste Spiel, also der erste erlebte Kontakt mit dem Kunstrasen, den vielen Zuschauern und der professionellen Präsentation des Turniers im Kopf hängen bleiben“. Sechs der Akteure sind bereits für die erste Herrenmannschaft des Bovender SV in der Bezirksliga aufgelaufen – also in jenem Team, in dem auch Vollbrecht spielt.

BSV-Abteilungsleiter Wolfgang Hungerland ist bei der nunmehr vierten Turnierteilnahme der Schwarz-Gelben insbesondere eines wichtig:  „Wir wollen uns natürlich in erster Linie gut verkaufen.“ Gegen einen Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften, so wie im Jahr 2009, hätte er freilich nichts einzuwenden. Damals hatte Lorenz Brudniok mit 13 Turniertreffern riesigen Anteil am beachtlichen Erfolg der Bovender.

Um auch 2015 in der Gruppenphase gegen die Konkurrenten PSV Eindhoven, VfL Wolfsburg, 1.FC Köln, JSG Friedland/Bremke, TuSpo Petershütte und RSV 05 zu bestehen, sei beim BSV „vor allem im taktischen Bereich eine Menge gemacht worden“, verrät Vollbrecht, zeigt zugleich aber auf: „Nur hilft das alles nichts, wenn wir beim Turnier völlig verkrampfen. Der Spaß, mit dem Mannschaft und Trainerteam die vergangenen Jahre gemeinsam durchlebt haben, darf nicht auf der Strecke bleiben“, findet er – und illustriert damit abermals, dass es für den Bovender SV beim Turnier in der Lokhalle darum geht, die Gratwanderung erfolgreich zu meistern.

Von Timo Holloway

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