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Sparta Göttingen auf Titelkurs

Sparta auf Titelkurs Sparta Göttingen auf Titelkurs

Fünf Punkte fehlen Sparta nur noch zur Meisterschaft in der Frauenfußball-Oberliga. Der Spitzenreiter gewann daheim gegen den SV Ahlerstedt-Ottendorf II und profitierte zugleich davon, dass Verfolger MTV Barum gegen den HSC Hannover in letzter Sekunde den 1:1-Ausgleich hinnehmen musste.

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Trifft per Kopfball zum zwischenzeitlichen 2:0 für Sparta: Malin Wilckens (l.), hier gegen Ahlerstedts Maria Allers.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Landeshauptstädterinnen wiederum müssen aufpassen, dass der erneut siegreiche ESV Rot-Weiß ihnen Rang drei nicht mehr streitig macht.

VfL Bienrode – ESV Rot-Weiß 2:4 (2:2). „Der Spielbeginn um 11 Uhr war für meine Mädchen wohl zu früh. Bei den Gegentoren haben sie definitiv gepennt“, bemerkte ESV-Trainerin Ilse Kuck. Nach 20 Minuten zeigte ihre Mannschaft dann aber die gewohnte Klasse. Die erfahrene Eileen Jansen organisierte die Verteidigung neu, und Bienrode blieb fortan ohne Torschuss.

„Im Angriff haben wir uns schwer getan gegen ein Team, dass die Bälle nur lang hinten raus schlägt“, so Kuck. Doch auch dieses Problem lösten die Rot-Weißen, indem die gegnerischen Spielerinnen so früh attackiert wurden, dass zielsichere Flugbälle nicht mehr möglich waren. – Tore: 1:0 Fastnacht (2.), 1:1 Schlösser (6.), 2:1 Kaufmann (16.), 2:2 Diekgerdes (32.), 2:3 Woltemate (73.), 2:4 Brandt (90.+1).

Sparta – SV Ahlerstedt-Ottendorf II 3:1 (1:0). Zum Titelgewinn will sich Spartas Trainer Norbert Meyer noch nicht gratulieren lassen. Die Leistung gegen den Gast aus der Nähe von Buxtehude war allerdings schon ziemlich meisterlich. Ahlerstedt hatte sich 2015 in Topform präsentiert, besiegte Barum, trotzte Hannover ein 0:0 ab und fing sich erst ein Gegentor ein.

Doch dann kam Sparta. Bis zum 1:0 durch Juliane Jühne, das praktisch mit dem Pausenpfiff fiel, sei es jedoch ein hartes Stück Arbeit gewesen, erzählte Meyer. „Wir mussten die erst mal weichklopfen“, so der Coach. Die Norddeutschen, die einen gefährlichen Pfostenschuss zustande brachten (10.), standen engmaschig, doch der Tabellenführer war flexibel genug, um permanent über die Außen zu kommen.

Das 2:0 besorgte Malin Wilckens mit Köpfchen nach einer Ecke (52.), dann landete eine verunglückte Jühne-Flanke im Netz (65.). Dass die Gäste postwendend per direktem Freistoß das 1:3 erzielten, erschütterte Sparta in keiner Weise. Über die für einen Titelgewinn nötige Souveränität verfügt die Meyer-Elf offenkundig. – Tore: 1:0 Jühne (45.), 2:0 Wilckens (52.), 3:0 Jühne (65.), 3:1 Willmann (67.).

Von Rupert Farbig

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