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Sparta Göttingen besiegt im Finale die JSG Sachsa/Südharz/Sorge

Hallenfußball-Kreismeisterschaft der C-Junioren Sparta Göttingen besiegt im Finale die JSG Sachsa/Südharz/Sorge

Spartas C-Junioren-Fußballer sind Hallen-Kreismeister – und das absolut verdient. Die Rot-Weißen setzten sich im Finale der Titelkämpfe, die im Futsal ausgetragen wurden, mit 1:0 gegen die JSG Sachsa/Südharz/Zorge durch.

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Erzielt den entscheidenden Treffer: Spartas Firat Kaciran (links) im Endspiel gegen die JSG Bad Sachsa.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Sparta war der Konkurrenz im Endspiel und Halbfinale überlegen, zeigte technisch starkes und schnelles Spiel, Kabinettstückchen – und vor allen Dingen Anschauungsunterricht zum Thema „Doppelpässe“.

„Die haben wir im Training auch viel geübt“, verdeutlichte Sparta-Coach Mehdi Haliti während der Siegerehrung. Er betonte: „Ich bin sehr stolz auf das Team. Den Titel haben wir uns verdient.“ Gleichwohl habe seine Mannschaft „nicht ganz so stark gespielt“ wie in der Zwischenrunde. „Vielleicht waren wir heute ein bisschen nervös“, mutmaßte Haliti.

Der Torschütze des goldenen Treffers im Finale war Firat Kaciran. In der vierten Minute setzte er von rechts außen einen starken Schuss – und der Ball prallte zunächst gegen den linken Innenpfosten und von dort aus ins Tor. „Ich war mir sicher, dass der Ball reingeht“, so Kaciran, der befand: „Wir haben gut als Team zusammengespielt.“

Im Halbfinale hatte sich Sparta mit 2:0 gegen die junge und körperlich eindeutig unterlegene Reserve des 1. SC 05 durchgesetzt. Beiden Sparta-Treffern war ein sehenswerter Doppelpass vorausgegangen, wobei einmal Jassin Rahini (8.) und einmal Kaciran (10.) einnetzen durften. Zwar hatte auch der 1. SC 05 in der Schlussphase einige Möglichkeiten, scheiterte aber daran, den Ball in Spartas Tor unterzubringen.

Mischung aus Spannung und Langeweile

Im zweiten Halbfinale zwischen der JSG Sachsa/Südharz/Zorge und dem JFV Rotenberg sahen die Zuschauer ein schnelles Spiel mit vielen Ballbesitzwechseln – aber keine Tore in der regulären Spielzeit. Im Zehnmeterschießen traf der JSGer Domenic Neidhardt als einziger von zehn Schützen und ebnete den Harzern somit den Weg ins Endspiel.

Rotenbergs Coach Stefan Balitzki war trotz der Halbfinalniederlage zufrieden: „Wir haben gut gespielt, aber am Ende hat uns ein wenig die Kraft gefehlt“, sagte er. Er war stolz darauf, dass sein JFV als Gruppenerster vor Sparta ins Halbfinale eingezogen war und dem späteren Turniersieger in der Gruppenphase ein 1:1 abtrotzen konnte.

Ein Paradoxon – nämlich eine Mischung aus Spannung und Langeweile – erlebten die Zuschauer beim Zehnmeteschießen um den dritten Platz: Ganze 20 Schüsse in Folge blieben ohne Torerfolg. Danach verwandelten kurioserweise fünf der nächsten sechs Schützen – und dank des letzten Treffers von Mattis Mühlhaus durfte der JFV Rotenberg über Platz drei jubeln.

„Vielleicht sollte man dichter ran gehen. Der Futsal-Ball lässt sich nur schwer schießen und es ist viel Glück dabei“, befand JFV-Coach Balitzki. Auch bei den Meisterschaften der A- und B-Junioren fanden die Schüsse aus zehn Metern auf die drei Meter schmalen Tore nur selten ihr Ziel. 20 Fehlversuche in Folge – das ist jedoch selbst im Futsal vermutlich ziemlich einmalig.

Von Timo Holloway

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