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Sparta dominiert SC Hainberg

Fußball-Bezirksliga Sparta dominiert SC Hainberg

Fußball-Bezirksligist Sparta hat das Duell der Tabellennachbarn dominiert. Vor knapp 100 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Greitweg bezwang die Mannschaft von Trainer Esmir Muratovic den SC Hainberg hoch verdient mit 2:0 (2:0). Taha Önder und Ali Nasreddine ragten aus einem starken Sparta-Kollektiv heraus.

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Feiert mit Sparta einen 2:0-Sieg, lässt aber selbst zwei hundertprozentige Torchancen aus: Rido Weiss (am Ball).

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Mann, da haben wir den Start aber mal richtig verschlafen“, entfährt es Erkner nach elf Spielminuten. Taha Önder hat gerade den zweiten kapitalen Abwehrfehler des Zehntplatzierten eiskalt ausgenutzt und seine Rot-Weißen mit seinem zweiten Torschuss mit 2:0 in Front gebracht. „Wir haben heute nie das Einfache gemacht“, wird Erkner später zu Protokoll geben und von einem hoch verdienten Sieg der aggressiveren Spartaner sprechen.

Hoch stehend setzen die Gastgeber den SC Hainberg früh unter Druck und erzwingen auch so die beiden Fehler von Yannick Broscheit und Hauke Boss, die den frühen Treffern vorausgingen. Muratovic kann über weite Strecken mit dem Auftritt seiner ballsicheren Elf zufrieden sein. Allerdings vergeben die Platzherren in den 90 Spielminuten reihenweise beste Chancen. So muss Sparta-Torjäger-Ikone Enrico Weiß schon vor der Pause auf 4:0 stellen, doch in der 38. schießt er Broscheit auf der Linie an, vier Minuten später trifft er nur den Innenpfosten.

Als Sparta nach der Pause ein wenig schwächelt, vergibt Gianni Weiss für den SCH aus kurzer Distanz. Ein Wachmacher - allerdings für die Gastgeber. Wieder stark verteidigend um den überragenden Nasreddine und den umsichtig stark spielenden Alexander Reinhardt, steht das Sparta-Bollwerk fortan wieder. Bei schnellen Kontern gegen die aufgerückten Hainberger liegt das 3:0 in der Luft, doch Maikel Meyer (77.) und Rido Weiss (80., 90.) lassen ihre Hundertprozenter liegen.

„Es war kein leichter Gegner. Ich muss meinem Team ein Kompliment machen“, sagt Muratovic. Erkner hingegen ist sichtlich angefressen, nimmt seine indisponierte Mannschaft aber in Schutz und stellt sich vor sie. „Unsere Einstellung stimmte heute nicht. Wir waren uns offensichtlich zu sicher, dass wir das Ding hier gewinnen. Das ist dann mein Fehler, denn mein Job ist es, die Mannschaft vorzubereiten.“

Sparta: Theune - Simon, Nasreddine, Reinhardt, Sirip - Meyer (77. Tuncer), Saciri, Becker, Konrat (88. Khali) - Weiß, Önder (60.). - SCH: Pense - Kern, Broscheit, Boss (85. Ermisoglu), Parusel, Krone (48. Deter), Hille (63. Bettermann), von Richthofen, Weiss - Maretschke, Pfitzner. - Tore: 1:0, 2:0 Önder (4., 10.).

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