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Sparta kommt wie ein Gewitter über SVG

Fußball-Bezirkspokal Sparta kommt wie ein Gewitter über SVG

Die SVG-Niederlage zeichnet sich wie das aufziehende Gewitter ab. Und als es in Strömen regnet, verlieren die Schwarz-Weißen am Dienstagabend eine schon gewonnen geglaubte Partie: In der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals unterliegt der Landesligist nach einer 2:0-Führung dem Bezirksligisten Sparta mit 2:3 (0:2) – zu Recht.

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Unübersichtliche Situation: Sparta-Torwart Feddern mit dem SVGer Yannick Freyberg (M.) und Unglücksrabe Daniel Markov.

Quelle: Heller

Göttingen. 200 Zuschauer am Greitweg sehen in der ersten Hälfte ein Cup-Duell, das erst nach einer halben Stunde auf Touren kommt. Weiß trifft für Sparta nach Eckball von Matezki nur die Unterkante der Latte (33.), Benseler für die SVG, bei der einige Leistungsträger auf der Bank sitzen, aus einem Meter nur das Lattenkreuz (38.). Schock kurz vor der Pause: Spartas Markov fällt nach einem Zweikampf mit Kazan so unglücklich, dass er sich den Arm bricht und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wird.

In der zweiten Hälfte scheint die SVG das Spiel in den Griff zu bekommen und geht durch Grzegorz Podolczak in Führung (49.). Doch Sparta lässt nicht locker, im Gegenteil. Die Rot-Weißen verpassen eine hundertprozentige Chance nach der anderen: Stehl scheitert im 1:1 an Rohleder (57.), Lorenz’ Ball wird noch abgefälscht (58.), Matezki schießt rechts vorbei (58.), genauso wie Stehl (62.), und Weiß köpft links vorbei (63.) – wohlgemerkt alles freistehend. Plötzlich aber schießt Freyberg das 2:0 (70.), und die Sache scheint gelaufen zu sein.

Doch als der Gewitterregen einsetzt und Weiß zwei Minuten später zum 1:2 einschiebt, geht das Sparta-Scheibenschießen weiter: Rohleder klärt gegen Konrat zur Ecke (73.), Stehl scheitert im Nachschuss (78.) und an weiteres Mal an Rohleder (82.), bevor Huck zum Ausgleich trifft (85.). Huck schießt drüber (87.) und Stehl erzielt das 3:2 (88.) – Sieg. SVG-Abwehrchef Hoffmann, der geschont werden sollte, beleidigt von der Bank aus den Assistenten, sieht dafür Rot, und SVG-Trainer Knut Nolte ist endgültig bedient (90.).

„Die Niederlage ist verdient, aber was mich wirklich ärgert, ist diese Meckerei. Hoffmann wird uns jetzt vielleicht vier Wochen fehlen“, sagt Nolte. „Dass wir ihn brauchen, haben wir heute gesehen.“ Auch Sparta-Trainer André Metenyszyn spricht von einem verdienten Erfolg, bedauert aber die schwere Verletzung von Markov. Die beschäftigt die Spartaner zwar, aber es darf sich nach der Partie auch gefreut werden: „Wir fahren nach Berlin“, skandiert Ex-Betreuer „Günni“ Hasselmann ausgelassen.

Sparta: Feddern – Konrat, Schwarze, Markov (46. Lorenz), Sen – Dettmers (56. Stehl), Karanovic (67. Paramarajah), Zani, Matezki – Huck, Weiß. – SVG: Rohleder – Walz, Zerhusen, Kornet, Strauß – Kazan (46. G. Podolczak), Evers (46. Hafner), Orak, Benseler – K. Podolczak, Freyberg (82. Psotta). – Tore: 0:1 G. Podolczak (49.), schließt Konter nach Doppelpass mit seinem Bruder ab; 0:2 Freyberg (70.), erhält Ball von Benseler und lässt herauseilendem Feddern keine Chance; 1:2 Weiß (72.), trifft nach Steilpass von Zani; 2:2 Huck (85.), netzt ein, als SVG Ball nicht wegschlagen kann; 3:2 Stehl (88.), trifft aus halbrechter Position halbhoch rechts.

Am Mittwoch stehen sich in der zweiten Pokalrunde Nörten-Hardenberg und Landolfshausen gegenüber. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Von Eduard Warda

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