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Sparta muss „lockeren Kaltstart hinlegen“

Frauenfußball-Oberliga Sparta muss „lockeren Kaltstart hinlegen“

Kürzer als für die meisten Herrenteams ist die Winterpause für die Frauenfußball-Oberligisten Sparta und FFC Renshausen ausgefallen. Am Sonntag kommt es auf dem Kunstrasen der BSA Greitweg zum direkten Duell der Tabellennachbarn. Anstoß des Kreisderbys ist um 12 Uhr.

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Sind gegen Renshausen gefordert: Heike Böhme und ihre Sparta-Teamkameradinnen.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Dass die Eichsfelderinnen vor der Partie als Sechster einen Zähler und einen Platz vor den in den letzten Jahren regelmäßig an der Spitze mitmischenden Göttingerinnen stehen, sei nicht verwunderlich, sagt Sparta-Trainer Norbert Meyer. „Renshausen war immer kampfstark, jetzt sind sie aber auch spielerisch besser geworden und stehen zu Recht da, wo sie stehen.“

16 Punkte und 16:14-Tore lassen Renshausens Trainer Wendelin Biermann zufrieden zurückblicken: „Wären wir noch etwas torgefährlicher, dann hätten wir zwei Punkte mehr auf dem Konto haben können.“ Die Vorbereitung gestaltete sich schwierig, denn bei Winterwetter lässt der anfällige Renshäuser Platz keinen Trainingsbetrieb zu. „Wir fahren da ganz entspannt hin und werden versuchen, 90 Minuten dagegen zu halten“, kündigt Biermann das FFC-Vorhaben an.

Das große Verletzungspech und Abgänge seien hauptverantwortlich dafür, dass Sparta in dieser Saison tabellarisch nur Mittelmaß verkörpert, erklärt derweil Biermann-Pendant Meyer. „Mit Ramona Reichpietsch und Jennifer Rust fehlen uns 50 Tore. Ich kenne keine Mannschaft, die das auffangen kann.“ Rust hatte sich Anfang September 2015 gegen Hildesheim einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. „In diesem Jahr wird sie keinen Fußball mehr spielen. Sie hat mehr Metall im Bein als ich in meinem Werkzeugkasten habe“, berichtet Meyer.

Vier Zugänge kann er im Kader, der nun 16 Spielerinnen umfasst, begrüßen. Rebecca Vinken kommt aus Hannover, Nicola Wilke aus Köln. Lisa König, die schon für Sparta aktiv war, und Alicia Block haben zuletzt für Nordhausen gekickt. Da die Göttingerinnen kein Testspiel absolvieren konnten, müssen sie gegen den FFC „einen lockeren Kaltstart hinlegen“, erklärt der Sparta-Coach. „Gegen Renshausen haben wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan. Am Sonntag kann es komplett in die Hose gehen oder gut laufen. Ich weiß nicht, was passieren wird“, stehen für den Göttinger Coach viele Fragezeichen hinter der Partie. cro

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