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Sparta schlägt SC Hainberg mit 6:4

Fußball-Bezirksliga Sparta schlägt SC Hainberg mit 6:4

Alles andere als eine einseitige Bezirksligapartie haben am gestrigen Sonntag 150 Zuschauer am Greitweg zwischen Titelkandidat Sparta und dem weiterhin punktlosen SC Hainberg erlebt.

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Zweifacher Torschütze: Spartas Alexander Stehl (Mitte), hier gegen die Hainberger Artur Helmut (l.) und Mark Schnitzker.

Quelle: CR

Göttingen . Sparta siegte zwar mit 6:4 (2:2), musste gegen starke Gäste aber zweimal einen Rückstand aufholen.

„Wir haben gegen ein Spitzenteam der Liga gut mitgehalten und zwei Schritte nach vorn gemacht“, sagt SC- Coach Oliver Gräbel.

Spartas Stürmer Alexander Stehl wäre fast zur tragischen Figur geworden: Sein Team hatte soeben das 3:2 erzielt, und die 55. Spielminute war angebrochen, als Stehl seinem Gegenspieler Artur Helmut den Ball stibitzte. Der Spartaner nahm Tempo auf, umkurvte Hainbergs Schlussmann Mark Schnitzker – aber traf nur das Außennetz. In der Folge vergab Stehl weitere Hochkaräter, während auf der Gegenseite Jan Lüdecke mit einem 30-Meter-Schuss (56.) und Alexander Esseling (60.) das Spiel zugunsten der Gäste drehten.

Doch Stehl blieb hartnäckig – und avancierte zum Matchwinner: Zunächst tankte der 24-Jährige sich im Strafraum durch und bediente seinen Kapitän Enrico Weiß, der aus dem Rückraum zum Ausgleich traf (62.). Zehn Minuten vor Schluss haute Stehl eine Flanke von Stefan Huck aus 15 Metern direkt in den Winkel und riss sich vor Freude das Trikot vom Leib. „Dass ich den Ball so perfekt treffe, ist natürlich glücklich“, verdeutlichte der Spartaner. „Aber den Sieg haben uns spielerisch auf jeden Fall verdient.“

Spielerisch und defensiv überzeugend, agierte von Beginn an auch der SC, der bereits in der 2. Minute in Führung gegangen war: Einen Freistoß vom Mittelkreis nickte Junakow ein. In der Folge ging Sparta nach zwei individuellen Fehlern in der SC-Abwehr (13./24.) zwar mit 2:1 in Front. Die kampfstarken Hainberger ließen sich von Spartas Tempo- und Flügelwechseln aber nicht beirren: Eine Kopie des ersten Treffers – Lüdecke bediente Daniel von Werder – brachte den 2:2-Ausgleich.

„Warum steigen wir nicht zum Kopfball hoch, Jungs“, wollte Spartas Trainer André Metenyszyn von seinen Spielern wissen – und bilanzierte später: „Wir haben das Spiel zwar zum Großteil bestimmt, aber insgesamt viel zu viel zugelassen.“

Sparta : Schmied (46. Feddern) – Mansoor, Vogelsang, Schwarze, S. Huck – Braczkowski (73. Paramarajah), Zani, D. Huck (87. Lorenz), Konrat – Weiss, Stehl. – SCH: Schnitzker – Helmut (79. Walter), Wagner, Dannenberg, Wolf – Schiller, Esseling, Lüdecke, Junakow – Krauss (82. Müller), von Werder (71. Steinmetz).
Tore : 0:1 Junakow (2.), 1:1 Stehl (13.), 2:1 Weiß (24.), 2:2 von Werder (34.), 3:2 Vogelsang (53.), 3:3 Lüdecke (56.), 3:4 Esseling (61.), 4:4 Weiß (62.), 5:4 Stehl (79.), Paramarajah (90.).

th

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