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Sparta sichert sich Meistertitel der Oststaffel

Frauen-Fußball Sparta sichert sich Meistertitel der Oststaffel

Spartas Oberliga-Fußballerinnen sind Meister der Oststaffel. Nach einem klaren 7:0 (2:0)-Erfolg im Spitzenspiel beim Dritten HSC Hannover jubelte die Mannschaft vom Greitweg. Dass das Team von Trainer Norbert Meyer zwei Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr einzuholen ist, lag auch an der 2:3-Niederlage des direkten Verfolgers MTV Barum in Schamerloh.

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Erstes Etappenziel ist erreicht: Spartas Frauenteam jubelt in Hannover über die Meisterschaft in der Oststaffel.

Quelle: EF

Göttingen. „Wir an der Seitenlinie kannten schon kurz nach dem Anpfiff das Barumer Ergebnis, die Spielerinnen haben es erst in der Pause erfahren“, berichtete Meyer. Sein Team traf in der Anfangsphase – wie erwartet – auf harte Gegenwehr seitens der Gastgeberinnen. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause befreite sich Sparta jedoch von dem Druck. „Nach der Pause haben sie dann alles erschossen“, freute sich der Coach über Tore in den Winkel oder per Freistoß aus 35 Metern. „Jeder durfte mal, alles hat gepasst.“ Rust, Reichpietsch, Bruch, Wilckens, Probst, Papen und Klose schossen die Tore.

Der Jubel war nach dem Abpfiff groß, vorbereitet war niemand. „Wir hatten ja nicht mal Getränke dabei, haben dann eine Trinkhalle in Hannover geplündert. Sekt, Bier und Alster haben bis zur Ankunft in Göttingen gereicht“, berichtete Meyer.

Die beiden noch ausstehenden Ligaspiele, darunter auch das Derby gegen den ESV Rot-Weiß am kommenden Sonntag sind nun Schaulaufen. Den Schlusspunkt der erfolgreichen Saison wollen die Spartanerinnen am 7. Juni in Barsinghausen setzen. Dort treffen sie im Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft auf den Ersten der Weststaffel, den TV Jahn Delmenhorst.

Der Sieger dieser Partie sichert sich das Aufstiegsrecht. „Wir wollen natürlich gewinnen, werden aber nicht aufsteigen. Das wäre eine Harakiri-Aktion“, hat sich Meyer schon festgelegt. „Einige Spielerinnen möchten gern, ich stehe für die Regionalliga nicht zur Verfügung, der Verein würde es wahrscheinlich möglich machen“, fasst der Trainer zusammen und nennt als wesentlichen Grund für den Verzicht den kleinen Kader von nur 15 Spielerinnen. „Wir sind mit nur einem Kreuzbandriss verletzungsmäßig gut durch die Saison gekommen. Das könnte sich aber schnell ändern“, sagt Meyer, der es seinen Spielerinnen die Regionalliga fußballerisch zutraut. „Mit einem größeren Kader wäre es einen Versuch wert. Allerdings erfüllen wir auch nicht alle geforderten Regularien. Beispielsweise haben wir nicht die auf Bezirksebene spielende weibliche B-Jugend.“

Mit Ramona Reichpietsch steht eine wichtige Spielerin zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Sie absolviert ihr Lehramts-Referat in ihrer Heimatstadt Celle, ist in der Rückrunde für jedes Sparta-Heimspiel 300 Kilometer angereist. „Der Aufwand ist einfach gewaltig. Es ist eben auch nur ein Hobby.“

ESV Rot-Weiß – TSV Bückeberge 4:1 (2:0). Mit dem Heimsieg gegen den bereits feststehenden Absteiger hat sich der ESV nicht nur Selbstvertrauen für das bevorstehende Derby geholt, sondern sich auch auf Rang drei verbessert. – Tore: 1:0 Deppe (13.), 2:0 Woltemate (40.), 3:0 Mavraj (50.), 4:0 Schuh (59.), 4:1 Gellermann (88.).

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