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Sportbuzzer-Umfrage: Spielertrainer des FC Lindenberg-Adelebsen beliebtester Coach

Björn Nolte zieht allen davon Sportbuzzer-Umfrage: Spielertrainer des FC Lindenberg-Adelebsen beliebtester Coach

Mit einem so überwältigenden Erfolg hat Björn Nolte nicht gerechnet. 160 der 357 Fußballfans, die sich an der Sportbuzzer-Umfrage des Tageblatts zum beliebtesten Coach der Hinrunde beteiligt haben, gaben dem Spielertrainer des Kreisligisten FC Lindenberg-Adelebsen ihre Stimme.

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Beliebtester Coach: FCLA-Spielertrainer Björn Nolte (l.) gegen Groß Schneens Adam Steinwachs.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Mit 44,8 Prozent hat der 33-Jährige den zweitplatzierten Ralf Tarant (64 Stimmen; 17,9 Prozent), Jugendtrainer des RSV Göttingen 05, weit hinter sich gelassen. Mit großem Abstand folgen SG-Lenglern-Coach Dirk Tauber (26; 7,9), Ercan Beyazit vom TSV Seulingen (25; 7,0) und Knut Nolte (17; 4,8), Trainer des  Landesliga-Spitzenreiters SVG.

Hundertprozentig erklären könne er sich seine große Beliebtheit nicht, gesteht Nolte. „Mir ist es sogar ein bisschen peinlich, dass ich so hoch gewonnen habe, weil wir keine besonders gute Vorrunde gespielt haben und andere Trainer viel erfolgreicher waren. Es ist aber schön, dass mich die Leute so schätzen. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir mit dem FC Lindenberg-Adelebsen in den letzten Jahren was Gutes aufgebaut haben. Wir sind in der Kreisliga zwar nie ganz oben gewesen, haben aber immer in der Spitzengruppe mitgespielt – und das mit guter, ehrlicher Arbeit ohne Geld geschafft“, unterstreicht der gebürtige Gelliehäuser, der seit 15 Jahren in Göttingen lebt – aktuell in Holtensen – und seit sechs Jahren als Großhandelskaufmann für das Sanitätshaus ORT arbeitet. „Ich werde mich bei unserem Betreuer Jay-Jay Güllenbeck bedanken, der mich für die Abstimmung vorgeschlagen hat“, fügt er hinzu.

Nolte ist vor sechs Jahren vom FC Eintracht Northeim, für den  er vier Jahre gespielt hatte, zum FC Lindenberg-Adelebsen gewechselt, „weil ich zurück nach Göttingen wollte und große Lust hatte, ein neues Team mit aufzubauen“. Vor seiner Zeit in Northeim trug der Mittelfeldakteur das Trikot des 1. SC 05 II und des RSV 05 und spielte bis 2004 beim Lokalrivalen Sparta. Die Doppelfunktion als Spieler und Trainer  hat der 33-Jährige seit der Saison 2011/12 inne. Damals nahm er das Angebot des Vorstandes an, den Job des ausgeschiedenen Coaches Michael Dösselmann zu übernehmen.

„Manchmal ist es schon ein bisschen belastend, sich auf verschiedene Dinge zu konzentrieren, seine Aufgaben als Spieler und gleichzeitig als Trainer zu erfüllen und die Truppe bei Laune zu halten“, sagt Nolte schmunzelnd. „Solange ich auf dem Feld noch mit den Jungens mithalten kann, werde ich wohl auch spielen. Ich schätze mal, so ein, zwei Jahre. Keinen Sinn macht es mehr, wenn ich den Spielern nicht selbst zeigen kann, was ich von ihnen will.“ Seiner aktuell auf dem fünften Platz liegenden Mannschaft hat er ein klares Ziel für die Rückrunde vorgegeben: „Wir wollen den Abstand zur Spitze so weit wie möglich verringern.“ Den 15 Punkte besseren Spitzenreiter GW Hagenberg noch abfangen zu können sei aber illusorisch, stellt Nolte klar. Er fürchtet, dass ihn der Erfolg bei der Sportbuzzer-Trainerwahl teuer zu stehen kommt: „Die ein oder andere Kiste Bier werde ich wohl springen lassen müssen.“

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