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TSV Adelebsen bietet das zweitgrößte Teilnehmerfeld seiner Cup-Historie auf

Zum 25. Mal Günther-Brosenne-Turnier TSV Adelebsen bietet das zweitgrößte Teilnehmerfeld seiner Cup-Historie auf

Es ist in jeder Wintersaison das erste große Hallenfußballspektakel in der Region und erfährt deshalb regelmäßig eine große Resonanz. In diesem Jahr feiert das Günther-Brosenne-Turnier des TSV Adelebsen, das im Gedenken an den ehemaligen Vorsitzenden des TSV ausgetragen wird, Jubiläum: Zum 25. Mal kämpfen vom 18. bis 21. Dezember Teams aus der Region um den begehrten Wanderpokal – diesmal mit dem zweitgrößten Teilnehmerfeld der Turniergeschichte.

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Im Finale des vergangenen Jahres versucht Yusuf Beyazit von der SG Lenglern (links), Enrico Weiß, damals Bovender SV, zu enteilen.

Quelle: Theodoro da Silva

Adelebsen. Alles fing 1991 mit zwei Turnieren im Januar und Dezember an. Nach einem Abschwung nahm das Turnier um die Jahrtausendwende wieder Fahrt auf – und ist seitdem aus dem Winter-Terminkalender der heimischen Fußballer nicht mehr wegzudenken.

1999 übernahmen Ralf Kolloßa, der vor einigen Jahren gestorben ist, die jetzige TSV-Vorsitzende Anja Nickel und der aktuelle Geschäftsführer Hans-Joachim Huke die Organisation, und bei 24 teilnehmenden Teams stießen sie 2011 an die Kapazitätsgrenze.

Seitdem beschränkt sich der TSV auf 20 Teilnehmer. Andererseits ist das Organisationsteam, zu dem seit einigen Jahren auch Philipp Kokars gehört, darauf bedacht, so wenigen Teams wie möglich abzusagen. So gehen bei der Jubiläumsausgabe 22 Mannschaften an den Start.

„Da kann man sich mal in Ruhe austauschen“

Die Organisatoren können auf rund 30 Helfer zurückgreifen, die sich um Catering, Technik und den Ordnungsdienst kümmern. „Die jahrelange Erfahrung macht es uns etwas einfacher, das Turnier zu stemmen“, berichtet Huke. „Wir sind ein relativ großes Turnier, aber bodenständig“, unterstreicht Nickel, die seit 2011 Vorsitzende ist. Zwar ist das Turnier stets gut besucht, doch auf Sponsoren kann der TSV nicht verzichten.

In diesem Jahr konnten zwei neue dazu gewonnen werden. Auch für sie wird zum ersten Mal ein Sponsorenabend ausgerichtet. „Da kann man sich mal in Ruhe austauschen“, sagt Kokars, der für das Teilnehmerfeld, den sportlichen Aspekt, verantwortlich zeichnet.

Huke kümmert sich vor allem um die Gastronomie, „um draußen“. Ihm ist wichtig, dass es keine Ausschreitungen gibt, Streithähne getrennt werden müssen wie im Jahr 2012, als es im Kabinentrakt zu einer Schlägerei kam und ein Team den Rückzug antrat.

„Seitdem gibt es auch den Ordnungsdienst“

„Seitdem gibt es auch den Ordnungsdienst“, erläutert Kokars, der ziemlich stolz auf die Entwicklung des Frauenturniers seit 2006 ist, mittlerweile das größte auf Kreisebene. Diesmal nehmen am Turniersonnabend erstmals zehn Teams teil.

Regelrecht aus dem Häuschen waren die Organisatoren, als 2007 das eigene Team gewann. Gerade im Jubiläumsjahr käme den Organisatoren ein Erfolg des Gastgebers gelegen. Kokars: „Das wäre natürlich eine doppelte Freude“ – die zusätzlich für die Mühe entschädigen würde, die für ihn im August mit der Versendung der Einladungen beginnt, bevor im November „die große Arbeit ansteht“.

Huke, seit 25 Jahren dabei, bringt es auf den Punkt: „Jedes Jahr sagt man sich nach dem Turnier: Jetzt reicht es. Und im April hat man dann wieder Lust auf die Vorbereitung.“

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