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TV Jahn hat „nichts zu verlieren“

Handball-Oberliga TV Jahn hat „nichts zu verlieren“

Bereits in der jüngsten Partie gegen den SV Alfeld, die Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt mit 29:32 verlor, war Christian Caillat aufgrund der vielen Verletzten im Jahn-Kader zu spielerischen und taktischen Experimenten gezwungen.

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Visiert das gegnerische Tor an: Duderstadts Benjamin Möller (rechts), der sich hier gegen Alfelds Fynn Graafmann durchsetzt.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Noch dramatischer gestaltete sich die Peronalsituation seiner Mannschaft vor dem heutigen Auswärtsduell beim unmittelbaren Verfolger TV Eiche Dingelbe, auf den die Duderstädter um 19.30 Uhr treffen.

Gegen den Achten, der die Eichsfelder mit einem doppelten Punktgewinn in der Tabelle überholen würde, fehlen nicht nur wie zuletzt Mark Tetzlaff, Valentin Grolig, Carlos Swoboda und der knieblessierte Jan-Philipp Naß. Spielmacher Justin Brand hatte am Dienstag und Mittwoch Fieber und wird ebenso wenig einsatzfähig sein Matthias Heim, der ebenfalls krank ist und in dieser Woche deshalb mit dem Training aussetzen musste.

„Zum Glück haben sich einige Spieler aus der zweiten Mannschaft und auch Ehemalige bereits erklärt, bei uns auszuhelfen“, berichtet TV Jahn-Coach Caillat. „Ich finde es klasse, dass sie das machen und uns in dieser schwierigen Zeit helfen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Die sportliche Ausbeute steht ob der langen Verletztenliste für Duderstadts Trainer deshalb heute auch nicht im Vordergrund. „Wir haben absolut nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Die Jungs sollen aus der Partie den maximalen Spaß herausholen, mehr kann man nicht erwarten.“ Kleiner Lichtblick für die Jahner: Torhüter und Leistungsträger Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp, der gegen Alfeld passen musste, steht gegen Dingelbe wieder zwischen den Pfosten.

Dass der heutige Gegner aktuell lediglich im Tabellen-Mittelfeld steht, verwundert Christian Caillat ein wenig. „Wenn die komplett antreten, dann können sie jede andere Mannschaft in der Liga schlagen“, versichert der Franzose, der den TV Eiche als „sehr gute und eingespielte Mannschaft“ charakterisiert, die zudem schon lange zusammenspielt und sich deshalb auch auf dem Platz blind versteht.

Auf spielerische Automatismen können sich die Eichsfelder heute aufgrund der nicht gerade prickelnden Personallage nicht verlassen, wohl aber auf ihre Kampfkraft und Moral, wie sie gegen Alfeld eindrucksvoll demonstrierten. Im Hinspiel entschied ein Siebenmeter die Partie zugunsten Dingelbes.

Ferner spielen: TuS GW Himmelsthür – MTV Großenheidorn, Eintracht Hildesheim II – VfL Wittingen, Lehrter SV – HF Helmstedt-Büddenstedt, HG Rosdorf-Grone – SV Alfeld, MTV Soltau – MTV Vorsfelde, VfL Hameln – HSG Schaumburg-Nord, TG Münden – HSG Nienburg (alle Sonnabend).

Von Christian Roeben

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