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Thomas Oppermann misst sich mit Flüchtlingen

Hainberger Kunstrasen Thomas Oppermann misst sich mit Flüchtlingen

Einen Bundestag-Fraktionsvorsitzenden beim Fußballspielen konnten jetzt Zuschauer auf dem Platz auf den Zietenterrassen erleben: Der Göttinger SPD-Politiker Thomas Oppermann schnürte die Fußballschuhe, um auf Initiative des SC Hainberg mit Flüchtlingen zu kicken.

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Quelle: Vetter

Göttingen. Gespielt wurde auf Hainberger Kunstrasen unter dem Motto „Göttinger Weltauswahl“. Das Multi-Kulti-Kicken der Hainberger findet regelmäßig statt, diesmal waren 50 Freizeitfußballer dabei. „Beim SC Hainberg sind in der gesamten 35-jährigen Historie des Sportclubs alle Menschen willkommen, völlig unabhängig von ihrer Herkunft“, sagte der SC-Vorsitzende Jörg Lohse bei der Begrüßung. Oppermann bedankte sich beim Verein für dessen Engagement  im Bereich der Integration. Die Arbeit des SC habe sich niemals nur auf den sportlichen Erfolg beschränkt.

Die Idee für den Kick mit Oppermann und Co. sei bei der Vorstellung eines Flüchtlingsheimes auf den Zietenterrassen entstanden, nach der die Politiker sich ein Bild vom Flüchtlings-Fußballprojekt des SC machten, berichtete Lohse. Gespielt wird parallel zum Training der vierten Hainberger Mannschaft jeweils dienstags um 19 Uhr. Grundsätzlich sei das Angebot offen für alle, unterstrich Lohse.

Das Angebot wird unter anderem von Flüchtlingen aus Syrien, dem Sudan und dem Irak genutzt. Die „Weltauswahl“ teilte sich in sechs gemischte Mannschaften auf, die auf drei Kleinfeldern spielten. Initiator war André Pfitzner vom SC Hainberg, der mit weiteren Helfern die Vorbereitung übernommen hatte. „Zu sehen, was hier bewegt und ermöglicht wird, ist großartig“, lobte Oppermann das Projekt. Der SPD-Politiker war früher für den SC Rosdorf und die SVG am Ball.

Unterdessen ist der SC Blau-Weiß Friedland für ein Integrationsprojekt mit 500 Euro aus der Egidius-Braun-Stiftung des DFB unterstützt worden. Der Zuschuss, der vom Vorsitzenden des Fußballkreises, Hans-Jürgen Lotz, überreicht wurde, soll unter anderem für regelmäßiges Training mit Flüchtlingskindern verwendet werden, das Blau-Weiß anbietet. „Die Verständigung mit den Kindern und Jugendlichen ist ein Problem, aber beim Fußball ist die Sprache nicht ausschlaggebend“, sagte Maik Knaust, der zusammen mit Nicolas Klein Integrationsbeauftragter des Friedländer Klubs ist.

Von Eduard Warda

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