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Über 1500 Besucher sehen WM-Pokal bei Werder Münden

Erlebnis Über 1500 Besucher sehen WM-Pokal bei Werder Münden

„Da ist das Ding!“ Diesen Satz durften im vergangenen Jahr die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft  nach dem Gewinn des WM-Pokals aussprechen. Und am gestrigen Sonntag auch 1500 Besucher, die den Cup auf seiner Ehrenrunde durch Deutschland in Hann Münden bestaunten.

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Warten, um den WM-Pokal zu sehen: Fußballfans in Münden.

Quelle: Pförtner

Hann Münden. „Es ist schon ein Erlebnis, den Pokal zu sehen“, sagt der neunjährige Paul Ehrling. In eigenen Händen halten durfte der Abwehrspieler des FC Lindenberg-Adelebsen das Prachtstück zwar nicht, ließ aber ein Erinnerungsfoto schießen. „Mit meiner ganzen Mannschaft drauf, das ist doch schöner“, sagt er.

 
„Richtig cool“ finden auch Aline Merz und Emma Schüßler vom 1. FC Werder Münden den Aktionstag. „Als wir den Pokal gesehen haben, konnten wir gar nicht glauben, dass das gerade wirklich passiert“, sagt Merz. „Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes“, sagt sie – und ihre Teamkollegin Schüßler ergänzt: „Ja, weil er so wertvoll ist.“ 139.000 Euro beträgt allein der materielle Wert des Pokals, den Jogis Jungs am 13. Juli 2014 zum vierten Mal gewannen. Mario Götze, der den siegbringenden Treffer erzielte, kommt für Schüßler und Merz durchaus als Vorbild in Betracht – spielen sie alle drei doch in der Offensive.

 
„Der Pokal wird bundesweit an 63 Orten präsentiert“, erklärt Jörg Gropengießer vom Organisationsteam des 1. FC Werder Münden. Als die Zusage auf die Bewerbung kam, habe im Verein zwar Vorfreude, aber „auch ein bisschen Angst geherrscht, weil die Vorbereitungen natürlich mit viel Arbeit verbunden sind“, sagt der 49-Jährige.

 
Bei dem Event, das bis zum Abend dauerte, regnete es dauerhauft – und Fritz Walter ließ grüßen: Von einer großen Tafel, auf der alle deutschen Weltmeister der Vergangenheit gezeigt wurden.

 
Beim Betreten des LKW, in dem der Pokal präsentiert worden ist, wurde es emotional und dramatisch: Radio- und TV-Kommentare zum Finale wurden abgespielt, um die Besucher in Stimmung zu bringen. Worte von Löw und das Bibbern der Schlusssekunden sorgten für Gänsehaut. Für die Neunjährige Emma Schüßler war dieser Rückblick aber vermutlich auch aus einem anderen Grund ziemlich sinnvoll: „Im Finale bin ich damals eingeschlafen“, gesteht die Neunjährige. „Ich bin dann aber wieder aufgewacht, als alle gejubelt haben.“

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