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Unterschiedlicher können die Aufgaben nicht sein

Frauenfußball Unterschiedlicher können die Aufgaben nicht sein

So unterschiedlich, wie sich die Saison bislang für die Frauenfußball-Landesligisten FFC Renshausen und SV Germania Breitenberg dargestellt hat, so unterschiedlich stehen auch die kommenden Gegner der Eichsfeldteams in der Tabelle da. 

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Genießt am Sonntag Heimrecht: Renshausens Lale Jung (links), hier gegen Tina Kroh vom STV Holzland.

Quelle: Kunze

Eichsfeld.. Während Renshausens Kontrahent Northeim als Vorletzter im Tabellenkeller steht, ist Breitenbergs Rivale Upen Tabellenführer. In der Bezirksliga kommt es zum Derby zwischen Lindau und Bernshausen.

FFC Renshausen – FC Eintracht Northeim (Sonntag, 11 Uhr). Bislang haben die Renshäuserinnen eine prima Saison gespielt. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden belegen sie derzeit Tabellenplatz zwei. Sieg Nummer vier soll am Sonntag zu Hause gegen den Aufsteiger aus Northeim unter Dach und Fach gebracht werden. „Wir haben ein Heimspiel und wollen das natürlich erfolgreich bestreiten, zumal wir durch unseren gelungenen Start Selbstvertrauen getankt haben“, unterstreicht Renshausens Trainer Wendelin Biermann.  Die bisherigen Ergebnisse und den Tabellenstand will Biermann dennoch nicht überbewerten. „In der Liga ist fast jedes Spiel ein Fifty-Fifty-Spiel. Auch gegen Northeim müssen wir hundert Prozent abrufen, wenn wir gewinnen wollen.“  Die Northeimerinnen haben bislang zwar erst einen Sieg für sich verbuchen können, dieser gelang jedoch am vergangenen Spieltag gegen den stark einzuschätzenden TSV Barmke. „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen“, verspricht Renshausens Trainer.

SV Upen – SV Germania Breitenberg (Sonntag, 13 Uhr). Wenn es nach Breitenbergs Trainer Frank Grube geht, können seine Spielerinnen dem Duell mit dem Tabellenführer ganz entspannt entgegensehen. „Wir können in diesem Spiel gar nichts falsch machen“, betont Grube. Nur einen Wunsch hat Grube: „Wenn wir schon verlieren sollten, dann soll die Niederlage nicht so heftig ausfallen.“ Ein Gegner gleichen Kalibers sind die Upener Damen derzeit jedenfalls nicht, unterstreicht der Germania-Coach: „Gegen Braunschweig habe ich gesagt, dass wir uns sehr strecken müssen, wenn wir auf Augenhöhe sein sollen. Jetzt brauchen wir dafür eher eine Drehleiter.“ Wer beim Spiel in Upen, das die Eichsfelderinnen aus einer kompakten Defensive heraus bestreiten wollen, zur Verfügung stehen wird, müsse man abwarten, erklärt Grube: „Hinter ein paar Spielerinnen stehen noch Fragezeichen.“

Bezirksliga: FC Lindau – SV Bernshausen (Sonnabend, 17 Uhr). Im Derby gelten die Gäste als Favorit, immerhin sind sie Zweiter, während Lindau Zehnter und damit Drittletzter ist. „Wir wollen drei Punkte holen, denn anschließend kommen die richtig starken Gegner“, unterstreicht Bernshausens Trainer Uli Rudolph, der zwar optimistisch ist, da sich das Lazarett der Bernshäuserinnen immer mehr lichtet, aber auch warnt – nicht zuletzt dank des Spiels in der vergangenen Saison. Das gewann der FC zu Hause vor fast genau einem Jahr mit 7:1. „Wir sind vorgewarnt. Lindau ist kein Gegner, den man einfach mal im Vorbeigehen schlägt“, betont Rudolph.

Sein Gegenüber Daniel Völker dufte sich in der Vorwoche über den ersten Auswärtssieg seiner Elf seit 16 Monaten freuen, nicht zuletzt dank Torfrau Nicole Geittner, die beim 2:1 gegen den FC Lindenberg-Adelebsen gleich zwei Elfmeter parierte. „Wir werden auf Konter spielen. An einem guten Tag können wir jeden schlagen“, kündigt Völker an.  Auf Katharina Macke muss Völker dabei verzichten – die Stürmerin laboriert an einer Wadenprellung und fällt gegen Bernshausen aus.

Von Christian Roeben

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