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Verbissenes Duell endet torlos

Fußball-Bezirksliga Verbissenes Duell endet torlos

90 verbissen geführte Minuten – aber kein Sieger: Der TSV Landolfshausen und der TSV Bremke/Ischenrode trennten sich im Derby der Fußball-Bezirksliga 0:0.

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Kampf um den Ball: der Landolfshäuser Nico Schütze (hinten) und der Bremker Fabian Kobold.

Quelle: Theodoro da Silva

Landolfshausen. Bremke hatte in der ersten Hälfte seine guten und Landolfshausen in der zweiten Halbzeit seine hervorragenden Torchancen nicht genutzt. Höhepunkt der Auseinandersetzung war die rote Karte für Landolfshausens Björn Zöpfgen.

Ein „ganz großes Kompliment“: Das machte Trainer Ingo Müller seiner Elf nach Spielschluss. „Wie die Jungs nach dem Platzverweis in Unterzahl das Spiel an sich gerissen haben, war großartig“, fand der 47-Jährige. Ausschließlich loben mochte er sein Team allerdings auch nicht: „In der ersten Halbzeit haben wir uns zu sehr auf den Derby-Charakter des Spiels und somit auf den Kampf konzentriert. Fußball gespielt haben wir erst nach der Pause.“

Müller hatte Recht. In den ersten 45 Minuten stimmte bei den Platzherren zwar der Einsatz, aber das fußballerische Element fehlte. Das Spielgeschehen konnte der Tabellenfünfzehnte so zwar ausgeglichen gestalten, sich aber keine einzige Tormöglichkeit erarbeiten. Chancen hatten nur die Gäste, doch dreimal Wille (5./32./44.), Fabian Kobold (25.) und Wittkowski (31.) vergaben. Der aufregendste Moment war allerdings das böse Foul von Zöpfgen an Dierks. Von hinten, ohne dass der Ball besonders nah gewesen wäre, trat der Landolfshäuser seinen Gegenspieler um – Schiri Eulenstein zeigte auf der Stelle Rot.

Nach der Pause wendete sich das Blatt. „Immer, wenn wir einer mehr sind, stellen wir das Fußballspielen ein“, ärgerte sich Bremkes Coach Ralf Stieg, bei dem allerdings die Freude über den Punktgewinn überwog. Denn Landolfshausen war nach dem Wiederanpfiff klar besser, hatte eine gute (Jünemann in der 63. Minute) und vier glasklare Möglichkeiten (Haas/52., Eschholz/57., Eickschen/82. sowie Jünemann/87.).

Besonders die vergebene Chance von Jünemann brachte die Landolfshäuser Zuschauer an den Rand der Verzweiflung – zu frei hatte der Schütze gestanden, zu weit ging das Leder daneben. Trotz allem: Dass eines der zwei Teams nächstes Jahr in der Kreisliga spielt, ist nur schwer vorstellbar. Dafür verfügen beide über zu viel Moral und Substanz.

Landolfshausen: Rudolph – Koch, Busse, Schütze (46. Eschholz), Eickschen – Haas, Weidenbach (81. Hussein), Heine, Zöpfgen, Hegeler – Jünemann. – Bremke: Heise – Kommisin, Melzer, Wendhausen –  Buermann, Dierks (58. Beushausen), Fischer (50. Evers), Jende (65. J. Kobold), Wittkowski – Wille, F. Kobold.

hru

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